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Die Piloten der Formel 1: Jenson Button

Team: McLaren-Mercedes (seit 2010)
Startnummer: 1
Land: Großbritannien
Geburtsdatum: 19. Januar 1980
Geburtsort: Frome, Somerset (Großbritannien)
Wohnort: Monte Carlo (Monaco)
Größe: 1,82 m
Gewicht: 70,5 kg
Familie: ledig
F1-Debüt: Australien 2000
Erster GP-Sieg: GP Ungarn 2006
Größter Erfolg: Weltmeister 2009
Bisherige Teams: Williams (2000), Benetton-Renault (2001-02),
BAR (2003-05), Honda (2006-2008), Brawn GP (2009)
Homepage: www.jensonbutton.com
Der Wechsel von Titelverteidiger Jenson Button zu McLaren-Mercedes war schon eine kleine Überraschung. Immerhin hat sich der 30-Jährige mit seinem alten Rennstall Brawn GP 2009 einen Traum erfüllt: Weltmeister zu werden. Die Paarung Ross Brawn - der Kopf von Brawn GP - und Jenson Button schien zu passen. Doch letztendlich konnte man sich auf keinen Vertrag für 2010 einigen und Button heuerte kurzerhand als Kovalainen-Ersatz bei McLaren an.

Zwar bringt Button die prestigeträchtige «Nummer 1» mit ins Team, doch der Platzhirsch ist ein anderer. Mit Lewis Hamilton hat Button nicht nur einen ebenbürtigen Teamkollegen - Hamilton war Weltmeister 2008 - sondern auch noch den Liebling des Teams und das Ziehkind von McLaren-Boss Ron Dennis an seiner Seite. «Es ist wichtig, dass wir als Team funktionieren, sonst gibt es keinen britischen Weltmeister», warnte der 30-Jährige Button vor Saisonbeginn und meinte damit wohl vor allem Hamilton.

Jenson Button fängt bei McLaren wieder bei Null an und muss sich den Respekt des Teams erst einmal verdienen. Doch nach einer sehr wechselhaften Karriere bei der er eher Schlagzeilen als Sunny- und Playboy gemacht hat, ist Button solide geworden. Statt ausschweifenden Partys stählt er seinen Körper mit beachtlichen Resultaten beim Triathlon. «Ich bin ein totaler Langweiler geworden, fragt meine Freundin», scherzte Button nach seinem WM-Titel 2009.

Dank einer grandiosen ersten Saisonhälfte mit sechs Siegen in sieben Rennen konnte er den größten Triumph seiner Karriere vorzeitig perfekt machen. Allerdings ließ eine nur mäßige zweite Saisonhälfte seinen Marktwert trotz Titel wieder sinken. 2010 muss Button beweisen, dass er ein hohes Niveau halten kann. Der Wechsel bietet Button die Chance auch seine letzten Kritiker zu überzeugen. Bei McLaren sind seine Leistungen vergleichbarer geworden, denn einer seiner härtesten Konkurrenten sitzt immerhin im gleichen Auto wie er.

(Stand: März 2010)

dpa-infocom


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