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Die Piloten der Formel 1: Adrian Sutil

Team: Force India (seit 2008)
Startnummer: 14
Land: Deutschland
Geburtsdatum: 11. Januar 1983
Geburtsort: Starnberg (Deutschland)
Wohnort: München (Deutschland )
Größe: 1,83 m
Gewicht: 75 kg
Familie: ledig
F1-Debüt: Australien 2007
Bisherige Teams: Midland/Spyker (Testfahrer 2006)
Homepage: www.adriansutil.com
An Talent und Selbstbewusstsein hat es Adrian Sutil nie gemangelt. Allein es fehlte ihm der passende Untersatz. Doch die Zeiten haben sich geändert. Der Force-India-Pilot fährt zwar auch 2010 nicht um den WM-Titel in der Formel 1, nach seinen Achtungserfolgen im vergangenen Jahr und mit einem verbesserten Auto hat er aber die große Chance, sich für die führenden PS-Ensembles zu empfehlen. «Wir wollen 2010 dort weitermachen, wo wir letztes Jahr aufgehört haben», sagt der Sohn eines uruguayischen Violinisten.

2009 stieg das Hinterbänkler-Team Force India auch dank Mercedes-Motorhilfe zum respektierten Mittelklasse-Rennstall auf. Damit wuchs auch Sutils Anerkennung im Team und in der Szene. Nach dem Ende der Saison wurde der Wahl-Schweizer mit etlichen Teams in Verbindung gebracht. Renault war als künftiger Arbeitgeber im Gespräch. Sogar bei McLaren war er gehandelt worden.

Fakt ist: Sutil fährt im vierten Jahr für den Rennstall, der seit 2008 unter der Führung des indischen Geschäftsmanns und Milliardärs Vijay Mallya nach oben strebt. Seine Treue hat einen guten Grund: Nach dem Weggang seines italienischen Teamkollegen Giancarlo Fisichella zu Ferrari mitten in der Saison ist der Gräfelfinger das unumstrittene Alpha-Männchen im Rennstall. Fisichella-Nachfolger Vitantonio Liuzzi kann dem Deutschen kaum das Wasser reichen.

Sutils Highlight 2009 war das Grand-Prix-Wochenende in Monza: Platz zwei in der Qualifikation, Vierter im Rennen und die schnellste Rennrunde. Doch den guten Leistungen standen immer wieder Pleiten gegenüber. Er machte seinem Ruf als Ausfallkönig alle Ehre. Beinahe die Hälfte seiner 52 Rennen in den bisherigen drei Jahren beendete Sutil durch Unfälle oder technisch bedingte Ausfälle vorzeitig. So etwas soll der Vergangenheit angehören. Sutil verspricht: «Ich werde versuchen, mich zu verbessern und mich zu steigern.» Er weiß: 2010 ist für ihn das Jahr der Bewährung.

(Stand: März 2010)

dpa-infocom


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