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Die Piloten der Formel 1: Heikki Kovalainen

Team: Lotus F1 Racing (seit 2010)
Startnummer: 19
Land: Finnland
Geburtsdatum: 19. Oktober 1981
Geburtsort: Suomussalmi (Finnland)
Wohnort: Oxford (Großbritannien)
Größe: 1,72 m
Gewicht: 66 kg
Familie: ledig
F1-Debüt: Australien 2007
Erster GP-Sieg GP Ungarn 2008
Größter Erfolg: WM-Siebter 2007 und 2008
Bisherige Teams: Renault (Testfahrer 2004-06, Pilot 2007)
McLaren-Mercedes (2008-09)
Homepage: www.heikkikovalainen.net
Heikki Kovalainen startet mit einem ramponierten Ruf in die Saison. Bei Renault 2007 noch als Talent gefeiert, konnte er in den vergangen zwei Jahren bei McLaren-Mercedes nie ganz überzeugen. Zu groß war der Abstand zu Weltmeister und Teamkollege Lewis Hamilton. Beim teaminternen Duell schnitt er fast immer schlechter ab, dazu kam eine hohe Ausfallrate bei den Rennen.

Kovalainen konnte zwar immer wieder - vor allem in den Trainingsfahrten - Akzente setzen, doch bei den Rennen hat er nur selten sein Potential ausgeschöpft. Seine oftmals zu defensive Fahrweise bescherte ihm - nach der Aussortierung bei McLaren-Mercedes - nicht gerade die Pole Position auf den Wunschlisten der Teamchefs.

Bei Lotus hat der 28-Jährige nun alle Möglichkeiten sein Image wieder aufzupolieren. Zusammen mit dem Italiener Jarno Trulli soll er vor allem Aufbauarbeit bei dem Formel 1-Rückkehrer leisten. Sein Wissen aus der Zeit bei einem Top-Team wie McLaren ist für Lotus mehr wert, als die Verpflichtung eines Jungspunds mit finanziell gut gefüllter Sponsorenkasse. Neben der technischen Weiterentwicklung des Fahrzeuges ist Kovalainen auch in die Optimierung der Abläufe, Organisation und Struktur eingebunden.

Bei Lotus erwartet Kovalainen allerdings ein ganz anderes Teamgefühl, als bei seinem alten Arbeitgeber. Während McLaren bekannt für seinen harten Führungsstil ist und Hierarchien eine große Rolle spielen, steht in der Lotus-Philosophie die Gleichberechtigung an vorderster Stelle. Vielleicht ist gerade das der Antrieb, den der Finne braucht, um an die überzeugenden Leistungen aus Renault-Zeiten anzuknüpfen und seinen Ruf als schneller Finne wieder herzustellen.

(Stand: März 2010)

dpa-infocom


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