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Berufsunfähigkeit wird unterschätzt

Berlin Berufsunfähigkeit ist das am stärksten vernachlässigte Risiko. Davon geht der Bund der Versicherten (BdV) aus.

«Nur etwa jeder zehnte Haushalt in Deutschland hat eine solche Police», sagt BdV-Vorstand Thorsten Rudnik.

Und auch wenn man eine sogenannte BU-Versicherung abgeschlossen hat, sei oft die Frage, ob die zu erwartende Rente im Ernstfall ausreicht. «In diesem Bereich gibt es eine Riesenlücke», betont die Versicherten-Vereinigung. Zudem hätten fast 30 Prozent der deutschen Haushalte keine Haftpflicht-Police: «Unvorstellbar hoch», findet Rudnik.

Bei Berufsunfähigkeits-Versicherungen komme hinzu, dass die Gesellschaften versuchten, sich alle größeren Risiken vom Leib zu halten. Zu vertretbaren Preisen nähmen viele Versicherer ausschließlich junge Kerngesunde aus ausgewählten Berufen. «Wer ein Handwerk ausübt, muss schon mal damit rechnen, dass er 100 Prozent Zuschlag zahlt.»

Für einen Fliesenleger oder Dachdecker beispielsweise sei dies dann unbezahlbar: «Beide müssten für einen vernünftigen Berufsunfähigkeitsschutz zwischen 150 und 200 Euro bezahlen - das werden sie sich gerade in jungen Jahren kaum leisten können.» Teilweise werde die Beitragszeit in BU-Versicherungen auch auf das 55. oder das 50. Lebensjahr beschränkt. «Insgesamt kann man sagen: Viele, die diesen Schutz so dringend brauchen, haben ihn nicht und kriegen ihn auch nicht.»

dpa-infocom


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