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Mann haftet nicht für Brand durch Silvesterrakete

Stuttgart Wer mit einer Silvesterrakete einen Großbrand auslöst, haftet nicht zwangsläufig für den Schaden.

Kurz vor dem Jahreswechsel weist das Oberlandesgericht Stuttgart auf ein Urteil vom vergangenen Februar hin.

Die Richter hatten damals einem Mann aus dem Alb-Donau-Kreis recht gegeben, der mit einer Rakete eine Scheune in Brand gesteckt und mehr als 400 000 Euro Schaden verursacht hatte. Die Rakete war zum Jahreswechsel 2005/06 durch einen kleinen Spalt zwischen der Wand und dem Blechdach in die Scheune geflogen. Diesen Spalt hätte der Mann beim Abfeuern der Rakete unmöglich erkennen können, argumentierten die Richter.

In der Silvesternacht sei das Abbrennen von Feuerwerkskörper schlichtweg üblich, betonten die Richter. Deshalb seien auch Hausbesitzer verpflichtet, Fenster und Türen zu schließen, damit fehlgeleitete Feuerwerkskörper gar nicht erst in die Wohnung kommen können. Allerdings bestehe auch beim Zünden von Raketen und Böllern eine Sorgfaltspflicht. «Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss ein Platz gewählt werden, von dem aus fehlgehende Raketen aller Voraussicht nach keinen nennenswerten Schaden anrichten können.»

dpa-infocom


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