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Chelsea atmet auf - Dicke Luft in Liverpool

Berlin Die «Blues» hoffen wieder auf rosa Zeiten, bei den «Reds» sehen die Fans nur noch schwarz.

Auch wenn das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg umstritten war, herrschte beim Titelverteidiger FC Chelsea und Trainer Carlo Ancelotti Erleichterung nach dem Ende der schlechtesten Serie seit 1999.

Dagegen blamierte sich der ins untere Mittelmaß der englischen Premier League abgerutschte Rekordmeister FC Liverpool: 0:1 gegen das bisherige Schlusslicht Wolverhampton Wanderers - und das auch noch vor heimischer Kulisse. Die eigenen Fans skandierten hämisch Richtung Trainer: «Hodgson for England.»

Eine Seelenmassage wie sie Ancelotti mit dem ersten «Dreier» nach sechs Meisterschaftsspielen bekam, hätte Roy Hodgson ebenfalls gutgetan. «Der Sieg war ein großer Schritt, er hat uns eine Last von den Schultern genommen», sagte der Chelsea-Coach nach dem 1:0- Heimerfolg über die Bolton Wanderes.

Zwei Tage zuvor hatten er und seine Schützlinge sowie Club- Besitzer Roman Abramowitsch noch die bittere 1:3-Schlappe im Stadtderby gegen den FC Arsenal hinnehmen müssen. In die Partie gegen Bolton ging er aber mit Rückendeckung durch den russischen Oligarchen. «Ich denke, dass war das Wichtigste, um die Atmosphäre und den Trend zu ändern und um wieder zu gewinnen», meinte Ancelotti, der den Titelverteidiger nun auch wieder im Meisterschaftsrennen wähnt. Mit 34 Punkten ist Chelsea Vierter, vier Punkte hinter Spitzenreiter Manchester United.

(Jahres-)Ende gut, alles gut? Nicht ganz. «Ich bin mir nicht sicher, ob alles okay sein wird, das hängt von unserer nächsten Leistung ab», betonte Ancelotti, dessen Team bereits am 2. Januar gegen Aston Villa erneut an der heimischen Stamford Bridge ran muss. Gegen Bolton war in der ersten Halbzeit vom Chelsea-Potenzial noch nicht so viel zu sehen: Kein einziger Schuss ging aufs Tor. Beim Treffer von Florent Malouda nach einer Stunde befand sich nach Ansicht von Gegner-Trainer Owen Coyle Didier Drogba im Abseits.

Allein auf weiter Flur gelassen fühlt sich Liverpools Coach von den eigenen Anhängern. Seitdem Hodgson das Amt im Juli von Rafael Benitez übernommen hat, vermisst er den Anfield-Faktor durch die FC- Fans. «Wir verlieren ja nicht absichtlich solche Spiele», sagte er nach der 0:1-Blamage gegen die «Wolves» und appellierte: «Jetzt ist die Zeit, in der der Verein Unterstützung braucht.» Wohl war: Der bis dahin letzte Sieg von Wolverhampton in Liverpool lag 27 Jahre zurück. Und so schlecht wie momentan stand der FC seit 57 Jahren nicht mehr in der Liga: Auf den drittletzten Tabellenrang haben die Liverpooler nur noch drei Punkte Vorsprung. Von Jens Marx, dpa

dpa-infocom


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