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Gericht: In Spanien wird Fußball gespielt

Madrid Die Gewerkschaft der spanischen Fußball-Profis ist mit ihrem Vorhaben gescheitert, die Ligaspiele am 2. Januar 2011 absagen zu lassen.

Der Nationale Gerichtshof lehnte in einem Eilverfahren den Antrag der Gewerkschaft AFE ab, die angesetzten Begegnungen der 1. und 2. Liga auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Die für Arbeitsrecht zuständige Kammer des Gerichts begründeten ihre Entscheidung damit, dass sie in dieser Sache nicht zuständig sei.

Die AFE hatte ihren Antrag damit begründet, dass nach dem geltenden Tarifabkommen für Fußball-Profis in der Zeit zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar keine offiziellen Spiele stattfinden dürfen. Nach Ansicht der Richter ist die Ansetzung der Spiele keine Frage des Arbeitsrechts. Die Gewerkschaft hätte ihren Antrag einem Verwaltungsgericht vorlegen müssen.

Von einer Absetzung wären fünf Erstliga-Partien betroffen gewesen, darunter das Spiel des Tabellenführers FC Barcelona gegen den Aufsteiger UD Levante, und zehn Begegnungen der 2. Liga. Die Profi- Liga (LFP) hatte damit gedroht, bei einer Absage der Sonntagsspiele den gesamten Terminplan umzustellen. Dies hätte zur Folge gehabt, dass die Saison bis weit in den Juni hinein hätte verlängert müssen und die Profis bis zu drei Wochen Urlaub verloren hätten.

Die Gewerkschaft und die Liga streiten sich auch ums Geld. Die AFE verlangt seit Monaten, dass die Liga ihren Hilfsfonds für Spieler, denen die Vereine die Gehaltszahlungen schuldig sind, von derzeit 9 auf 15 Millionen Euro aufstockt. Der Fonds hat sich bisher als unzureichend erwiesen. Allein Betis Sevilla schuldet seinen Profis über neun Millionen Euro an Gehältern. Auch der Erstligist Hércules Alicante ist mit den Zahlungen nicht auf dem Laufenden.

dpa-infocom


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