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«Skyline» - Alien-Apokalypse auf DVD

Berlin Der Tag des Jüngsten Gerichts ist gekommen: Aliens - und zwar ziemlich böse Aliens - sind auf der Erde gelandet, um die Menschheit auszulöschen. Und dabei leisten sie ganze Arbeit.

«Skyline» heißt der apokalyptische Science-Fiction-Horror der Brüder Colin und Greg Strause, der jetzt auf DVD erschienen ist. Und die beiden gehen nicht zimperlich zu Werke, wenn sie die grauenerregenden Aliens in vielerlei Gestalt verheerend wie eine biblische Plage über die Menschen kommen lassen.

Über Musikvideos und Werbefilme haben sich Colin und Greg Strause zu Visual-Effects-Spezialisten entwickelt, die Filme wie «Der seltsame Fall des Benjamin Button» und «Avatar - Aufbruch nach Pandora» aufpeppten, bis sie mit «Aliens Vs. Predator 2» (2007) erstmals im großen Stil selbst Regie führten.

Den Außerirdischen sind die Strause-Brüder treu geblieben und haben mit «Skyline» eine Art Kammerspiel-Variante von «Krieg der Welten» gepaart mit «Die Fliege» gedreht. Dabei wird viel geschrien: Kein Wunder, denn die Aliens saugen die Menschen wie in einer wüsten Hieronymus-Bosch-Fantasie einfach vom Boden weg. Dafür haben die Regisseure kongeniale und effektvolle Bilder des Schreckens gefunden. Die Brüder verstehen ihr Handwerk.

Eine Höllenvision haben sie gemalt , bei der die Schauspieler allerdings etwas blass bleiben - der Plot ist aber auch ein wenig dürftig. Ein kleines Grüppchen Menschen wehrt sich tapfer gegen die Außerirdischen, aber nach und nach werden sie eliminiert.

Gedreht wurde der Science-Fiction-Streifen vornehmlich in Los Angeles im 19. Stock eines Hauses, in dem Greg Strause selbst wohnt. Eine logistische Meisterleistung und eine effektvolle Inszenierung in seiner geradezu hitchcockschen Beschränkung auf einen engen Raum. Eine Hoffnung auf Rettung oder Erlösung scheint in «Skyline» unmöglich. Selten war Gott so fern.

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dpa-infocom