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Lifestyle

Tops und Flops der Pariser Prêt-à-Porter-Schauen

Paris Die Pariser Prêt-à-Porter-Schauen (30. September bis 8. Oktober) gelten als das wichtigste Mode-Spektakel der Welt.

Hier zeigen angesagte Designer wie Balenciaga und Balmain neben großen Traditionshäusern wie Dior und Chanel, was in der kommenden Saison Trend wird.

London und New York haben als Modestädte kaum Chancen gegen Paris - nur Mailand kann der Seine-Metropole vielleicht das Wasser reichen. Am Donnerstag (8. Oktober) gehen die Defilees der Damenkollektionen für Frühjahr/Sommer 2010 nach neun Tagen zu Ende. Eine Bilanz kurz vor Schluss:

Top: Das Debüt von Phoebe Philo bei Céline. Die Designerin hat vor ein paar Jahren Chloé zum Lieblings-Label schicker Endzwanzigerinnen gemacht. Dann legte sie eine Pause ein. Jetzt zeigte sie für Céline Entwürfe voller Noblesse - wohl bald die Topmarke eleganter Mittdreißigerinnen.

Flop: Das Debüt von Schauspielerin und Sängerin Lindsay Lohan als künstlerische Beraterin von Ungaro. Ihre Minikleider in Leuchtfarben waren niedlich, doch wurden sie dem Stil des Hauses nicht gerecht. Zumal wohl Co-Designerin Estrella Archs die Kärrnerarbeit gemacht hatte.

Top: Der Auftritt des Popstars Lily Allen bei Chanel. Schon die Kulisse der Schau - ein Land-Idyll mit Heuhaufen - war beeindruckend. Als sich dann der Boden des Laufstegs öffnete und Allen in einem Holzunterstand singend heraufgefahren kam, waren selbst Nicht-Teenager begeistert.

Flop: Der Zutritt bei Jean Paul Gaultier. Wie schon bei den vergangenen Malen gab es einen Massenauflauf, ungeschickt aufgestellte Barrieren am Eingang und dadurch mühseliges Quetschen, Drängeln und Anflüge von Hysterie.

Top: Ein Revival toller Accessoires auf dem Laufsteg. Es gab originellen Schmuck wie die Perlenketten mit Ethno-Anhängern bei Dries van Noten, elegante Handtaschen wie die Rosshaarmodelle bei Akris und wunderhübsche Sandalen wie bei Valentino.

Flop: Overknee-Stiefel im Publikum der Schauen. Nur ganz dünne Models sehen darin gut aus. Besucherinnen, die sich an den Trend wagten, wirkten plump wie alternde Musketiere.

Top: Die neue Show-Location in der Halle einer früheren Bank an der Place Vêndome. Céline und Dries van Noten zeigten in dem schönen hellen Raum in zentraler Lage, der den Besuchern lange Wege ersparte.

Flop: Die Situation bei den Karten. Die Kontingente an Schauen-Einladungen waren noch limitierter als sonst. Viele kamen bei Nina Ricci, Yves Saint Laurent, Dior, Céline oder Chloé nicht herein. Ärgerlich besonders bei Chloé, wo einige Reihen leerblieben.

dpa-infocom