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Lifestyle

Pariser Mode aufgerüscht und doch modern

Paris Aufgerüscht kamen die Models in der Schau von Valentino bei den Pariser Prêt-à-Porter-Schauen (30. September bis 8. Oktober) daher.

Doch mit altbackenem Tanten-Look hatten Valentinos Damenmode-Entwürfe für Frühjahr/Sommer 2010 wenig zu tun.

Die italienischen Designer Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli meisterten die schwere Aufgabe, das Erbe von Altmeister Valentino fortzuführen, mit großem Geschick. Sie wagten dabei mehr als in ihrer Debüt-Kollektion im März: Zarte Kleider in schönen sanften Tönen wie Haut, Vanille, Lavendel oder Rauchgrau schwangen sich in fein geschnittenen Volants und Rüschen um die Körper der Models. Schleifen, hauchdünne Organza-Lagen, Federn und Spitze erweckten einen ätherischen Eindruck. Die Traditionsmarke schien deutlich verjüngt.

Eher uninspiriert schien dagegen die Chloé-Kollektion von Designerin Hannah MacGibbon. Schwingende Cape-Mäntel, lockere Anzüge mit weiten Jacken in Brauntönen, Khaki-Blusen und Jeanshemden vermischten feminine und maskuline Elemente, wirkten jedoch etwas simpel. Schön waren dagegen die zarten Plissee-Kleider aus Chiffon in Naturtönen, die besser zur modernen Romantik der Marke Chloé passten.

dpa-infocom