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Treuer Koreaner vom Star-Designer: Hyundai Matrix

Berlin Wer den Hyundai Matrix als Gebrauchtwagen auserkoren hat, macht keinen schlechten Schnitt.

Der Wagen mit der markanten Stufe am Heck hat ein hübsches Design und ist zuverlässig.

Pininfarina - dieser Name klingt nach Ferrari 308 GTB oder Maserati Quattroporte. Die Gestalt solch kultverdächtiger Autos geht auf die Kappe des bekannten italienischen Karosserie-Designers. Doch man ist nicht abgehoben am Firmensitz bei Turin. Denn immer wieder dürfen auch Autos für den Alltagsgebrauch den Pininfarina-Schriftzug tragen. Dazu gehört ein Minivan aus Korea: der Hyundai Matrix.

«Recht niedrige Pannenzahlen» beim Matrix hat der ADAC in München registriert. Beim Baujahr 2003 jedoch häuften sich Blockaden der Wegfahrsperre, und auch einige Zündspulen gaben den Geist auf. Für den Produktionszeitraum 2003 bis 2005 müssen Interessenten eines Gebrauchten mit defekten Kurbelwellensensoren rechnen. Ab dem dritten Betriebsjahr treten vermehrt Batterie-Fehler auf.

Als Neuwagen gibt es den Minivan nicht mehr. 2010 wurde die Produktion nach neun Jahren eingestellt. Auf die Neuauflage einer zweiten Generation verzichteten die Koreaner, retuschierten aber im Rahmen der Modellpflege 2005 und 2008 Front und Heck. Zuletzt erhielt der Fünfsitzer das aktuelle Familiengesicht. Seine Van-Qualitäten sollte das für Europa entwickelte Fahrzeug mit einer verschiebbaren Rückbank unter Beweis stellen. Modellnachfolger ist der ix20.

Mit Stolz präsentierte Hyundai unter der Haube des Matrix den ersten Common-Rail-Diesel-Einspritzer mit drei Zylindern, den 1,5 CRDi, der 60 kW/82 PS leistet. Er wurde als besonders verbrauchsarm angepriesen. 2005 hat das Unternehmen das Aggregat durch einen Vierzylinder-Selbstzünder mit 75 kW/102 PS ersetzt, ein Jahr später gab es einen Diesel mit 81 KW/110 PS. Die beiden Benziner, die Hyundai angeboten hat, leisten 76 kW/103 PS und 90 kW/122 PS.

Wer sich für einen jüngeren Selbstzünder interessiert, zahlt für den Matrix 1.5 CRDi Style von 2009 mit 81 kW/110 PS laut Schwacke-Liste rund 11 800 Euro. Einer der Dreizylinder, etwa der 1.5 CRDI von 2005, lässt sich demnach für 4550 Euro auftreiben. Interessenten, die einen Benziner bevorzugen, müssen für einen Matrix 1.8 GLS von 2007 (90 kW/122 PS) noch rund 8050 Euro berappen.

dpa-infocom


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