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Elektronik aus Japan wird knapp

Berlin Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan spürt auch der deutsche Einzelhandel erste Auswirkungen.

Erste Elektronikgeräte wie Kameras und Multimediageräte werden knapp.

Bei Kameras und Multimediageräten aus Japan «kommt es schon zu Lieferengpässen und Wartezeiten - speziell bei einigen neuen Produkten», sagte ein Sprecher der Handelskooperation Electronic Partner der «WirtschaftsWoche». Der Fotoriese Nikon könne zwei neue Kameras derzeit nicht in Deutschland anbieten, der deutsche Hersteller Leica halte Engpässe nach Angaben einer Sprecherin noch bis in den Herbst hinein für möglich.

Der Chef des Elektronik-Einkaufsverbundes Euronics, Benedict Kober bestätigte dem Magazin: «Erste Engpässe sehen wir im Fotobereich. Hier sind nicht alle Modelle verfügbar. Viele Kameras, die wir jetzt verkaufen, kommen aus unserem Lager.»

Reduziert ist dem Bericht zufolge auch das Angebot an Smartphones. Bei einzelnen Modellen komme es nach Angaben der Deutschland-Zentrale von Sony Ericsson zu Lieferengpässen. Branchenriese Nokia erwarte, dass die Engpässe den Gewinn im zweiten und dritten Quartal drücken.

dpa-infocom


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