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Patrizier oder Zoo-Direktor: Neue PC-Spiele

Berlin Die «Sims» machen eine Zeitreise ins Mittelalter, der Shooter «Crysis 2» zieht nach Manhattan um, die «Patrizier» erschließen Handelsrouten zu Lande: Die neuen PC-Spiele im Überblick.

Für zahlreiche Ego-Shooter Fans hat das Warten ein Ende. Ende März ist «Crysis 2» von Entwickler Crytek erschienen. Der Vorgänger war bei seiner Veröffentlichung 2007 grafisch eine kleine Revolution und setzte die Messlatte für andere Entwickler-Studios hoch. Schauplatz des neuen Teils ist keine fröhlich-bunte Tropen-Insel mehr, sondern die völlig zerstörte New Yorker Halbinsel Manhattan. Die Grafikengine kann wieder überzeugen. Die Lichteffekte und Explosionen im Spiel wirken sehr realistisch.

Der aus dem ersten Teil bekannte Nano-Anzug, der den Helden Alcatraz zum Beispiel unsichtbar machen kann, wurde um einige Funktionen erweitert. So kann der Spieler jetzt mit einem Scanner die Umgebung nach Waffen und Munition absuchen. Altbekannte Extras wie höhere Renngeschwindigkeit oder Sprungkraft sind in «Crysis 2» automatisch aktiviert und müssen nicht mehr vom Spieler eingeschaltet werden. Das macht das Spiel wesentlich flüssiger.

Der Shooter ist in vier Schwierigkeitsgraden spielbar, wobei schon der einfachste, der Soldaten-Modus, zumindest für Genre-Neulinge eine harte Nuss ist. Der Spielstand kann nicht jederzeit, sondern nur an bestimmten Stellen im Spiel, sogenannten Checkpunkten, gespeichert werden. «Crysis 2» bietet auch einen Mehrspieler-Modus und ist mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren je nach Edition ab 45 Euro zu haben. Es gibt auch Versionen für Playstation 3 und Xbox.

Für Fans von Aufbau- und Wirtschafts- Simulationen ist «Wildlife Park 3» von Deep Silver erschienen. Das Spielprinzip: Einen Zoo vom Reißbrett zum Richtfest führen, es dann mit Tieren, Gastronomie oder Fahrgeschäften besiedeln und Besucher locken. Was einfach klingt, verlangt dem Spieler viel Taktik und Manager-Geschick ab. Allein 25 Tier-Gattungen stehen dem ambitionierten Zoo-Direktor zur Verfügung, er muss Gehege gestalten, Gärtner und Pfleger bei Laune halten.

Zwei Spielvarianten stehen zur Verfügung. Im Kampagnenmodus gilt es, 20 Missionen vom Aufbau eines Großstadt-Zoos bis zur Rettung bedrohter Spezies in der Wildnis. Im freien Modus kann der Spieler sich seinen Traumpark aus verschiedenen Landschaften selbst zusammenstellen. Auch grafisch kann die Zoo-Simulation punkten. Die Tiere sind detailliert umgesetzt und lassen sich nicht nur aus der Vogelperspektive, sondern auch aus nächster Nähe beobachten. Das Spiel ist nicht altersbeschränkt und wird knapp 40 Euro kosten.

Auch eine der erfolgreichsten Spiele-Serien bricht auf zu neuen Ufern. Mit «Die Sims: Mittelalter» schickt Electronic Arts einen neuen Ableger ins Rennen. Jedes Element des Spiels wurde auf Mittelalter getrimmt. Eine wichtige Neuerung ist die Einführung sogenannter Quests, also Mini-Aufgaben.

Zu Beginn des Spiels müssen aber zunächst Aufgaben für das Königreich erfüllt werden. Für das erfolgreiche Lösen erhält der Spieler Geld zur Verbesserung seiner Häuser und sogenannte Königreich-Punkte. Mit der Zeit kommen immer mehr Charaktere ins Land, die steuerbar sind. Ist der Spieler zum Beispiel als Minnesänger unterwegs, muss er vielleicht ein schönes Lied komponieren, um die ihm gestellten Aufgaben zu erfüllen. Insgesamt ist das rund 50 Euro teure Spiel, das auch für den Mac erscheint, vielschichtiger als die Vorgänger.

Ebenfalls Ende März erschien die «Patrizier 4»-Erweiterung «Aufstieg einer Dynastie». Das Add-on für die Wirtschaftssimulation kommt mit vielen Neuerungen und Extras. Spieler, die im Hauptspiel bereits alle Meere im Hanseraum beherrschen, dürfen sich jetzt auch die Handelsrouten im Landesinneren unter den Nagel reißen. In Städten wie Berlin, Warschau oder Nimwegen können Geschäfte angebahnt werden. Zu den wichtigsten Neuerungen gehört der Mehrspieler-Koop-Modus mit Text- und Voice-Chat, in dem zwei bis vier Spieler gemeinsam ein Wirtschaftsimperium errichten können. Kostenpunkt: 30 Euro. Von Peter Münch, dpa

dpa-infocom


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