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Wegen Frühjahrsdürre Kübelpflanzen früher düngen

Haan Angesichts des außergewöhnlich trockenen Frühlings sollten Kübelpflanzen in diesem Jahr früher gedüngt werden als sonst.

Denn die Nährstoffdepots müssen durch das viele Gießen aufgefüllt werden.

Kübelpflanzen brauchen jetzt Dünger. «Viele vergessen beim Gießen, dass dabei Nährstoffe aus dem Boden gewaschen werden», sagt Robert Markley, Geschäftsführer des Verbandes der GartenBaumschulen. Und weil die frisch eingepflanzten Blumen zurzeit mehr gegossen werden, sind die Nährstoffdepots im Boden eher erschöpft. «Die Pflanzen verdursten dann nicht, sie verhungern», erklärt Markley.

Auf einen Mangel deuten Markley zufolge gelbe Blätter hin, Spätfolgen seien weniger Blüten und Früchte. Orientierung bieten auch die Angaben auf den Verpackungen der Substrate für Töpfe und Balkonkästen - darauf stehe, wie lange der darin enthaltene Dünger unter normalen Bedingungen ausreicht. Als Nachschub bräuchten die meisten Sommerblumen stickstoffhaltigen Dünger.

Die derzeitige Dürre in Deutschland bedroht Markleys Angaben nach noch keine Gartenpflanzen, die vor dem vergangenen Herbst eingepflanzt wurden und sich ausreichend selbst versorgen können. Lehmige Böden sollten einmal pro Woche kräftig gewässert werden. Bei sandigen Böden müsse häufiger, aber weniger gegossen werden. Es gelte die Faustformel: «Wenn die Pflanzen ihr Laub hängen lassen, brauchen sie Wasser.»

dpa-infocom


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