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Bauermann will Marko Pesic nach München holen

München Nach seiner Entscheidung für den Trainerjob beim FC Bayern München plant der noch amtierende Nationalcoach Dirk Bauermann bereits voller Elan die Zukunft des ambitionierten Bundesliga-Aufsteigers.

Als Sportdirektor will der noch amtierende Basketball-Bundestrainer den ehemaligen Nationalspieler Marko Pesic nach München locken. «Marko ist mein Wunschkandidat. Ich hoffe, dass wir uns in den nächsten Tagen einigen, schließlich müssen wir schnell handlungsfähig sein», sagte Bauermann der Nachrichtenagentur dpa.

Pesic bestätigte Gespräche mit den Bayern. «Das wäre eine große Herausforderung und eine große Aufgabe. Ich denke, Anfang der kommenden Woche wird eine Entscheidung fallen», sagte der 34-Jährige der dpa. Seine Funktion als Spielerberater, in der er unter anderem Nationalspieler Robin Benzing vertritt, würde der WM-Bronzemedaillengewinner von 2002 dann aufgeben. «Beide Jobs würden nicht gehen», sagte Pesic.

Der Deutsche Basketball-Bund (DBB) hatte am Vortag mitgeteilt, dass er Bauermann trotz eines noch bis 2013 gültigen Vertrages als Bundestrainer zum FC Bayern ziehen lässt. «Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen», gestand Bauermann, der beim FC Bayern einen Dreijahresvertrag erhält. «Am Ende hat sich aber der Wunsch, wieder täglich in der Halle stehen zu wollen, durchgesetzt», sagte der 53-Jährige.

Anders als im Fußball oder Handball gebe es im Basketball leider keine Länderspiele während der Saison. «Im ersten Jahr habe ich mich in meiner Rolle noch wohl gefühlt, im zweiten schon nicht mehr so sehr», berichtete Bauermann vom Kribbeln, wieder einen Club trainieren zu wollen.

Allerdings haben sich alle Seiten für den Fall, dass sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Litauen (31. August bis 18. September) für die Olympischen Sommerspiele 2012 qualifiziert, ein Hintertürchen offengelassen. «Vor allem, wenn wir uns erst noch über ein zusätzliches Qualifikationsturnier für Olympia qualifizieren müssten, wäre die Zeit für einen neuen Trainer auch zu kurz, um konzeptionell etwas zu ändern», sagte Bauermann.

«Es wäre natürlich der krönende Abschluss meiner Bundestrainer-Zeit, wenn wir in London dabei wären», sagte der Krefelder. Dafür müsste die DBB-Auswahl, die auf ein Mitwirken von Dirk Nowitzki hofft, in Litauen ins Finale kommen. Um bei einem zusätzlichen Qualifikations-Turnier dabei zu sein, wäre ein Platz unter den ersten Fünf nötig.

Die Basketball Bundesliga (BBL), die eine Doppelfunktion als Bundes- und Vereinstrainer durch ihr Regelwerk verbietet, hat für diesen Fall bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. «Es gibt nach der EM keinen juristischen Anknüpfungspunkt mehr zum DBB, das wollten wir geklärt haben. Dass man sich danach irgendwann über alles unterhalten kann, ist doch selbstverständlich», sagte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer der «Süddeutschen Zeitung».

dpa-infocom


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