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Bayern müssen trotz Sieg in K.o.-Spiele

München Der FC Bayern muss im Kampf um die lukrative Champions-League-Teilnahme nachsitzen.

Der deutsche Fußball-Rekordmeister beendete die Bundesliga-Saison nach einem finalen 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen den VfB Stuttgart auf Platz drei.

Die Bayern müssen damit zu Beginn der neuen Spielzeit unter dem künftigen Trainer Jupp Heynckes zwei schwere Qualifikationsspiele zur europäischen Königsklasse erfolgreich überstehen. Der Gegner für die beiden K.o.-Partien im August steht noch nicht fest. «Das Problem ist, es kann zum Beispiel Manchester City werden», warnte Präsident Uli Hoeneß.

Vor 69 000 Zuschauern sicherten in der ausverkauften Münchner Arena der umjubelte Bundesliga-Torschützenkönig Mario Gomez mit seinem 28. Saisontor (37. Minute) und Bastian Schweinsteiger mit einem Kopfball (71.) den Bayern-Sieg gegen Stuttgart. Der entthronte Titelverteidiger beendete die titellose Saison immerhin als bestes Rückrundenteam. Interimstrainer Andries Jonker, der mit 13 von 15 möglichen Punkten Platz drei gesichert hatte, sah dennoch «keinen Grund zu feiern. Wir haben keinen Titel gewonnen und nur das Minimalziel erreicht.» Damit war der Holländer nur «zufrieden».

Die sehr engagierten Stuttgarter waren durch den emsigen Japaner Shinji Okazaki (24.) in Führung gegangen. Sie hatten mit einer starken Rückserie den Klassenverbleib geschafft. «Die Mannschaft kann stolz sein, weil sie einen guten Job gemacht hat im letzten halben Jahr», erklärte Trainer Bruno Labbadia, der sich als Retter erwies.

Der vom Erfolgsdruck befreite VfB machte den Bayern das Siegen schwer. Die Schwaben deckten vor allem in der ersten Hälfte immer wieder die Münchner Abwehrschwächen auf. Das Führungstor fiel nach einer präzisen Flanke von Martin Harnik, die Okazaki verwandelte. «Wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt», so Labbadia.

Neben den offiziell verabschiedeten Profis Thomas Kraft, Andreas Ottl und Hamit Altintop könnte auch Miroslav Klose am Samstag sein Abschiedsspiel im Trikot des Rekordmeisters bestritten haben. Der Nationalstürmer, dessen Vertrag ausläuft, agierte gegen den VfB sehr unglücklich. In der 10. Minute brachte Klose das Kunststück fertig, nach feiner Vorarbeit von Arjen Robben den Ball aus zwei Metern freistehend über das leere Stuttgarter Tor zu schießen.

Ohne den gesperrten Franck Ribéry war einmal mehr Robben der Antreiber bei den Münchnern. Mit einem Weltklassepass bereitete der Niederländer das Ausgleichstor von Gomez vor, der erstmals die Bundesliga-Torjägerkanone gewinnen konnte.

Ohne den rechten Glauben, doch noch Zweiter werden zu können, fehlte bei den Bayern nach der Pause der große Schwung. Jonker brachte Ottl und Toni Kroos, was sich auszahlte. Einen Freistoß von Kroos köpfte Schweinsteiger ins Tor. Gomez wäre bei einem Lattentreffer fast noch sein 29. Saisontor geglückt (80.). «Nun in der Reihe mit vielen klangvollen Namen zu stehen, macht mich stolz», sagte Gomez, der die Torjäger-Kanone strahlend aus der Arena trug. Von Klaus Bergmann und Christian Kunz, dpa

dpa-infocom


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