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Gladbach hält sich auf Relegationsplatz

Hamburg Borussia Mönchengladbach muss nachsitzen, ist aber nicht unzufrieden mit der Zusatzschicht in der Fußball-Bundesliga.

Mit dem 1:1 beim Hamburger SV verteidigten die Rheinländer Platz 16 und treten nun am 19. und 25. Mai in der Relegation gegen den Zweitliga-Dritten an.

«Wir haben nur positive Gedanken» , sagte Trainer Lucien Favre, der sich nicht mit der verpassten vorzeitigen Rettung befassen will. «Es gibt keinen Favoriten in der Relegation. Die Chancen stehen 50:50.»

Der VfL profitierte vom 3:1-Sieg der Dortmunder gegen Eintracht Frankfurt, die als zweiter Absteiger neben dem FC St. Pauli feststehen. «Wir können uns bei Dortmund bedanken», meinte Martin Stranzl. Die Borussen setzten ihre beachtliche Aufholjagd mit gebremstem Tempo fort. Nach drei Siegen fügten sie der Operation Rettung zumindest einen weiteren Punkt hinzu. Juan Arango erzielte die Gladbacher Führung in der 41. Minute per Freistoß; Änis-Ben Hatira glich für die Gastgeber aus (71.). Unter der Ägide von Trainer Lucien Favre vernagelten die «Fohlen» ihr Tor geradezu. In den zwölf Spielen mit dem Schweizer auf der Kommandobrücke mussten die Gladbacher nur neun Gegentore hinnehmen - ein Liga-Topwert. Zuvor waren sie das abwehrschwächste Team der Bundesliga gewesen.

Angetrieben von Dante und dem erstmals für die Nationalmannschaft nominierten Marco Reus agierten die Gladbacher selbstbewusst und setzten die Hamburger zunächst unter Druck. Zwar fanden die Einheimischen mit zunehmender Spieldauer besser ins Spiel, doch mehr als ein von Eljero Elia (23. Minute) nicht anerkanntes Tor sprang nicht heraus. Beim Sturmlauf des Niederländers über das halbe Feld hatte Kollege Ben-Hatira im Mittelfeld ein Foul an Tony Jantschke begangen, so dass Schiedsrichter Manuel Gräfe die Aktion abpfiff.

Einen weiteren Nackenschlag kassierten die Hamburger, als Stürmer Paolo Guerrero nach einem Zweikampf gegen Reus per Trage vom Feld gebracht werden musste (36.). Der Peruaner verdrehte sich das Knie, eine Kreuzbandverletzung wie vor anderthalb Jahren ist jedoch nicht zu befürchten. «Es besteht der Verdacht auf Innenbandanriss», sagte HSV-Trainer Michael Oenning. Fünf Minuten später traf der Gladbacher Arango mit einem satten Freistoß aus 23 Metern ins linke Eck.

Doch die Freude der Gäste, die sich im zweiten Durchgang stärker zurückzogen, währte nicht lange: Ben-Hatira stolperte die Kugel nach Vorarbeit des eingewechselten Ruud van Nistelrooy in dessen letztem HSV-Spiel ins Tor (71.). «Mit dem 1:1 waren wir wieder da», erklärte Oenning. Sein Gegenüber Favre attestierte den Hamburgern, seit einem Monat unter Oenning viel besser geworden zu sein.

Der HSV, der auch zum Saisonende lediglich Mittelmaß bot, steht nach einer unbefriedigenden Saison als Achter ohne internationalen Startplatz da. Ihm gelang in den letzten sieben Saisonspielen nicht ein Sieg. Lediglich drei erzielte Tore in dieser Phase stellen dem Angriff ein Armutszeugnis aus. Mehrere HSV-Profis, darunter Torhüter Frank Rost, Stürmer van Nistelrooy, Mittelfeldakteur Zé Roberto und der Namibier Collin Benjamin, der den Hamburgern zehn Jahre die Treue gehalten hatte, wurden verabschiedet. Von Franko Koitzsch, dpa

dpa-infocom


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