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Begeisternder Abschied für Lakic - FCK Siebter

Kaiserslautern Als alle Anspannung von ihm abgefallen war, konnte auch Srdjan Lakic strahlen.

«Das war unglaublich», sagte der Angreifer des 1. FC Kaiserslautern nach seinem letzten Spiel für die Pfälzer. Mit 3:2 (3:1) gewannen die «Roten Teufel» zum Saisonausklang gegen Werder Bremen.

Damit kletterten sie nicht nur auf einen für sie fast schon sensationellen siebten Tabellenplatz, sondern bescherten Lakic zudem einen perfekten Abschied. «Es fällt mir sehr schwer zu gehen», sagte der Kroate, der zum VfL Wolfsburg wechselt.

In seinen abschließenden 90 Minuten unterstrich der Torjäger noch einmal seinen Wert für die Lauterer. Nach einer halben Stunde spitzelte Lakic den Ball nach feinem Zuspiel von Pierre de Wit am Bremer Torwart Tim Wiese vorbei zum 3:0 in die Maschen und wurde nach seinem 16. Saisontreffer von den Zuschauern frenetisch gefeiert. Noch zu Beginn der Rückrunde war der Stürmer von den eigenen Anhängern beschimpft worden, die ihm den Wechsel in die VW-Stadt nicht verzeihen wollten.

Nun war das alles vergessen: Lakic spielte noch einmal stark und konnte am Ende zweimal jubeln, als er erfuhr, dass sein neuer Club Wolfsburg den Klassenverbleib geschafft hatte. «Jetzt kann ich mich doppelt freuen», sagte der 27-Jährige. Vor dem Treffer von Lakic hatten Adam Nemec (7. Minute) und Rodnei (9.) die Gastgeber vor 49 780 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion mit 2:0 in Führung gebracht. «Da dachte ich, wir bekommen einen Achter», sagte Wiese.

Doch die Befürchtungen des Bremer Keepers bewahrheiteten sich nicht. Gegen Ende einer desolaten ersten Halbzeit gelang Torsten Frings nach Zuspiel des quirligen Marko Marin das 1:3. Nach dem Seitenwechsel vergab Frings zunächst mit einem verschossenen Strafstoß den Anschlusstreffer. «Ich habe in den Rasen getreten. Ich hätte gerne einen Doppelpack gemacht», kommentierte der Ex-Nationalspieler die Szene in der 52. Minute.

Nur drei Minuten später gelang Marko Arnautovic aber doch das 2:3, so dass die Partie auf dem Betzenberg noch einmal spannend wurde. Beide Teams, die den Klassenverbleib bereits am vergangenen Spieltag perfekt gemacht hatten, lieferten sich nun einen packenden Schlagabtausch mit vielen Chancen. «Zum Glück haben wir da noch einmal ein anderes Gesicht gezeigt», kommentierte Werder-Geschäftsführer Klaus Allofs.

Während die Lauterer ihren tollen siebten Platz feierten, beendeten die Norddeutschen eine für sie enttäuschende Runde auf Platz 13. «Jetzt müssen wir die Saison analysieren und unsere Lehren daraus ziehen. In der neuen Saison wollen wir dann wieder erfolgreicheren Fußball spielen», sagte Bremens Trainer Thomas Schaaf nach der Seuchensaison. Für den FCK bleibt dagegen auch ohne Lakic alles beim Alten. «Es kann für uns weiter nur um den Klassenverbleib gehen», sagte FCK-Coach Marco Kurz. Von Lars Reinefeld, dpa

dpa-infocom


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