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Manipulationsversuche: Köllerer gesperrt

Wien Der österreichische Tennisprofi Daniel Köllerer ist nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA wegen versuchten Spielmanipulationen zu einer lebenslangen Sperre verurteilt worden.

Im ORF-Radiosender Ö3 bestritt der 27-Jährige die Vorwürfe. «Ich bin angeklagt worden, dass ich Spieler angesprochen habe, Matches zu manipulieren. Mir wird vorgeworfen, dass ich Spieler gefragt habe, ob sie das Match verlieren wollen. Was für mich totaler Nonsens ist, was ich nicht bestätigen kann.»

Die Vorfälle sollen sich 2009 beim Wiener Stadthallenturnier und 2010 in Wimbledon ereignet haben. Anderthalb Jahre hatten die Ermittlungen durch die Tennis Integrity Unit (TIU), einer Antikorruptions-Behörde der Tennisvereinigungen ITF, ATP und WTA, gedauert. Köllerer darf von sofort an auf der ATP-Tour weder als Spieler noch als Trainer arbeiten. Der 27-Jährige muss außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 100 000 US-Dollar, umgerechnet 69 517 Euro, bezahlen.

Der Österreichische Tennisverband (ÖTV) hat bisher noch keine Informationen von offizieller Seite - weder von der Dachorganisation ITF noch von der ATP World Tour - zu den gegen Köllerer ausgesprochenen Sanktionen erhalten. «Sollten die über Daniel Köllerer verhängten Strafen rechtskräftig werden, wird der ÖTV auch auf nationaler Ebene entsprechende Maßnahmen setzen», hieß es in einer Mitteilung des Verbandes am Dienstag.

dpa-infocom


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