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Schiavone und Li Na im Endspiel von Paris

Paris Francesca Schiavone greift bei den French Open nach dem zweiten Titel in Serie, die Chinesin Li Na will dies mit ihrem ersten Grand-Slam-Triumph verhindern.

Am Tag vor dem Super-Halbfinale zwischen Novak Djokovic und Roger Federer platzten die französischen Hoffnungen auf den ersten Heimerfolg seit elf Jahren. Marion Bartoli konnte ihren Siegeszug in Paris nicht fortsetzen und musste sich der italienischen Vorjahresgewinnerin Schiavone klar mit 3:6, 3:6 geschlagen geben. Auch Maria Scharapowas Träume vom persönlichen Grand Slam wurden in der Vorschlussrunde nicht erfüllt. Die Russin, die im Viertelfinale die deutsche Nummer eins Andrea Petkovic mit 6:0, 6:3 besiegt hatte, unterlag Li Na mit 4:6, 5:7.

«Dass ich das zweite Grand-Slam-Finale nacheinander erreicht habe, macht mir sehr stolz», sagte Li Na nach ihrem Erfolg gegen Scharapowa. Die 29-Jährige ist damit die erste Chinesin überhaupt, die in Paris ins Endspiel eingezogen ist. Wie schon bei den Australian Open in Melbourne im Januar mischt die Chinesin in der französischen Hauptstadt die Tennis-Szene auf und wird unabhängig vom Ausgang des Finales ab 6. Juni erstmals unter den Top fünf der Weltrangliste geführt werden. «Ich hoffe, das gibt dem Tennis in China einen weiteren Schub», sagte Li Na, die in Melbourne gegen Kim Cljsters verloren hatte.

Scharapowa konnte nicht an die starke Leistung vom Viertelfinale anknüpfen, als sie Petkovic keine Chance gelassen hatte. Die Russin hatte vor allem Probleme mit dem Aufschlag und leistete sich zehn Doppelfehler. Mit dem letzten sorgte sie nach 1:48 Stunden dafür, dass Li Na ihren ersten Matchball nutzen konnte. «Sie hat in den entscheidenden Momenten besser gespielt», zollte Scharapowa der Chinesin Respekt.

Petkovic war zu diesem Zeitpunkt schon wieder in der Heimat. Die 23 Jahre alte Darmstädterin war gegen Scharapowa völlig chancenlos, hatte den Frust über das Verpassen des ersten Grand-Slam-Halbfinales ihrer Karriere aber schnell überwunden. «Vielleicht war die Zeit einfach noch nicht reif», sagte Petkovic, die sich in der Weltrangliste auf Platz elf verbessern wird.

Schiavone trumpft in Paris wie im Vorjahr ganz groß auf. Gegen Bartoli, die in der dritten Runde Julia Görges ausgeschaltet hatte, zeigte die 30-Jährige eine beeindruckende Leistung und verwandelte nach gerade einmal 90 Minuten ihren ersten Matchball. «Das Finale gegen Li Na wird wieder sehr schwer. Sie ist eine ganz harte Gegnerin», sagte die Italienerin. Im vergangenen Jahr entschied sie das Duell mit der Chinesin in der dritten Runde klar für sich.

dpa-infocom


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