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Rath nach Totilas-Premiere: «Wahnsinnig glücklich»

München Der Druck war groß, die Erleichterung umso größer: Nach seinem ersten Wettkampf mit dem Superpferd Totilas wich bei Dressurreiter Matthias Rath die Anspannung.

«Ich bin einfach wahnsinnig glücklich, wie der erste Start hier verlaufen ist», sagte der 26-Jährige aus Kronberg im Taunus nach seinem Ritt in München. Mit soliden 76,787 Prozent gewann das neue deutsche Hoffnungsduo den Grand Prix. Doch klar ist auch, dass die Erwartungen noch viel höher sind. Rath war es erst einmal egal: «Es standen weder die Platzierung noch Prozentzahlen im Vordergrund.»

8000 Zuschauer hatten sich um das Dressurviereck gedrängelt. So viele Medienvertreter wie selten wollten den Auftritt sehen. Was sie vom Wunderpferd und seinem neuen Reiter sahen, waren keine Wunderdinge - aber das Duo findet immer besser zusammen.

Das Paar machte keine großen Fehler in der Vorstellung, was fehlte, war noch die Feinabstimmung. «Wir werden das jetzt alles in Ruhe analysieren und unsere Schlüsse für unseren Start morgen und dann nächste Woche in Wiesbaden ziehen», meinte Rath.

Auch in seiner Entourage war die Erleichterung spürbar. «Unglaublich, dass wir das erleben dürfen!», sagte Totilas' Mitbesitzerin und Raths Stiefmutter Ann Kathrin Linsenhoff, riss die Arme in die Höhe und gab das erste Fernseh-Interview, noch bevor Totilas das Viereck gänzlich verlassen hat. Paul Schockemöhle, der Totilas nach den Weltreiterspielen für einen zweistelligen Millionenbetrag gekauft hatte, war am Morgen mit Frau Bettina extra per Flieger vom Derby in Hamburg nach München angereist. «Der Flug hat sich gelohnt.»

Nach einer Umarmung und Glückwünschen für Rath fügte er hinzu: «Die beiden haben meinen Eindruck aus dem Training voll bestätigt. Sie haben dem Druck standgehalten und Matthias ist gut geritten.» Auch Vater und Trainer Klaus-Martin Rath war rundherum zufrieden: «Die Turniererfahrung war der letzte Baustein, der uns noch fehlte. Mir war wichtig, dass Matthias das Gefühl hat, dass Totilas und er zusammen arbeiten und ich denke, das haben wir hier erreicht.»

Der Niederländer Edward Gal hatte mit Totilas sämtliche Punkte-Weltrekorde gebrochen und drei Goldmedaillen bei der WM in Kentucky/USA geholt. Das sind nun die Maßstäbe für Rath. Das Ziel für ihn und Totilas ist klar: Die Olympischen Spiele in London 2012. Das Nahziel ist die EM - ausgerechnet in Rotterdam Ende August.

dpa-infocom


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