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Teichmanns Ziel: Auf neuen Wegen nach Sotschi

Oberhof Neue Motivation, neues Training, neue Ziele: Der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann strebt eine Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2014 an und setzt seine in Deutschland einmalige Laufbahn doch fort.

«Ich bin zu der Überzeugung gekommen, dass die WM in Oslo für mich nicht das Ende war. Vielmehr will ich über die WM 2013 im Val di Fiemme, dann zehn Jahre nach meinem ersten Weltmeistertitel dort, bei Olympia 2014 in Sotschi noch mal angreifen», sagte der 31 Jahre alte Oberhofer Sportsoldat und bestätigte damit Informationen des MDR-Fernsehens.

Er sei davon überzeugt, dass er bei den Winterspielen in Russland um Medaillen kämpfen kann. «Und nach wie vor steht ja das Ziel, dass wir mit der Staffel ganz oben stehen wollen», betonte der erfolgreichste deutsche Skilangläufer.

Teichmann hatte die vergangene Saison nach Staffel-Bronze bei den Weltmeisterschaften in Oslo vorzeitig beendet und sich eine Denkpause über seine sportliche Zukunft verordnet. In zahlreichen Gesprächen mit seiner Familie, Freunden und seinen Partnern fiel die Entscheidung, die angestrebten Ziele auf neuen Wegen zu erreichen. «Wir - Tobias Angerer, Jens Filbrich und ich - werden mehr Eigenverantwortung übernehmen und so trainieren, dass wir zu 100 Prozent hinter der Sache stehen», bemerkte der Modellathlet.

Nach über zwölf Jahren unter der Regie von Trainer Cuno Schreyl sei es an der Zeit, etwas Neues ausprobieren. «Wir wollen damit aber nicht an Cunos Posten sägen, sondern unsere Vorstellungen verwirklichen», erklärte Teichmann, der auch weiterhin für seinen Heimatverein WSV Bad Lobenstein starten wird. Auch die Lehrgänge im Sommer will das Trio abseits der Nationalmannschaft nach eigenen Plänen absolvieren.

Dabei wollen sie durchaus fachliche Hilfe in Anspruch nehmen. «Wir suchen uns noch jemanden, der über unsere Trainingspläne guckt. Den Hut für das, was wir machen, wollen wir aber aufbehalten», sagte Teichmann.

Bundestrainer Jochen Behle unterstützt seine langjährigen Erfolgsgaranten auf dem eigenständigen Weg. «Die trainingsälteren Sportler brauchen andere Wege - und auch mehr Freiheiten, ohne den Sport zu vernachlässigen. Das sind alles auch Familienväter mit kleinen Kindern», erklärte Behle.

dpa-infocom


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