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Mittwoch, 15. November 1995 Karikatur des Tages
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Delegierte rechnen mit Führung ab

Mannheim (dpa) - In bislang beispielloser Form haben die Delegierten des SPD-Parteitags am Dienstag mit ihrer Führung abgerechnet.

In einer stundenlangen Aussprache über den Zustand der Partei ließen sie kaum ein gutes Haar am Vorstand. Neben harscher Kritik am niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder wurde auch immer wieder der Führungsstil von Parteichef Rudolf Scharping angegriffen. Schleswig-Holsteins Regierungschefin Heide Simonis und andere warfen Scharping vor, mit Ausgrenzungen auf die Kritik an seiner Arbeit zu reagieren. Bislang habe der Parteichef selbst jedoch kaum Lern- und Beratungsfähigkeit erkennen lassen. Es habe keinen Zweck, Kritiker in die Ecke zu stellen, selbst aber nichts zu tun, um am schlechten Erscheinungsbild der Partei etwas zu ändern. Die SPD verschlafe unter Scharpings Führung zu häufig politische Themen und überlasse sie der politischen Konkurrenz.Foto: dpa


Öffentlicher Dienst in USA gelähmt

Washington (Reuter) - Wegen leerer Kassen hat die US-Regierung am Dienstag Tausende Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes vorläufig in Zwangsurlaub geschickt.

Das Präsidialamt ordnete die Schließung mehrerer staatlicher Stellen an. Wichtige Behörden sollten aber geöffnet bleiben. Bis Montag mitternacht hatten sich Regierung und die republikanische Mehrheit im Kongreß nicht auf ein neues Haushaltsgesetz einigen können. Vertreter beider Seiten wollten ihre Budgetgespräche am Abend in Washington fortsetzen. Ohne Kompromiß bleibt die Regierung zahlungsunfähig. » Fortsetzung

Nicht einmal Reisepässe gibt es derzeit in den USA, viele Behörden sind geschlossen. Foto: Reuter


Koblenzerin schmuggelte 260.000 Zigaretten "für den Eigenbedarf"

Koblenz/Bayerisch-Eisenstein (dpa/lrs) - Beim Schmuggel von 260 000 Zigaretten ist eine Koblenzer Rentnerin am deutsch-tschechischen Grenzübergang Bayerisch Eisenstein der Bayerischen Grenzpolizei in die Fänge gegangen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe die Frau die Glimmstengel bei verschiedenen Einkaufsfahrten über die Grenze geschafft. Bei der siebten Schmuggeltour, die sie zusammen mit einer Bekannten unternommen hatte, hätten die Beamten im Kofferaum ihres Wagens 263 Stangen Zigaretten gefunden.

Bei der Vernehmung beharrte die Seniorin gegenüber den Zollbeamten darauf, die in den vergangenen Monaten über die Grenze gebrachten Zigaretten allein für den Eigenbedarf geschmuggelt zu haben. Erst ihre Bekannte gab zu, daß Arbeitskollegen die Lieferungen bestellt hatten. Nach Angaben der Grenzbehörden müssen die beiden mutmaßlichen Schmugglerinnen voraussichtlich rund 65.000 Mark Tabaksteuern nachbezahlen und mit einer erheblichen Strafe wegen Steuerhinterziehung rechnen.


Amnesty International              Greenpeace
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