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114 Italiener in Nepal vermißt

Kathmandu (dpa) - Nach der Lawinenkatastrophe in Nepal wurden am Mittwoch 114 italienische Bergsteiger vermißt. Ein Deutscher kam ums Leben.

Es handelt sich um einen angehenden Religionslehrer und Rundfunk- Journalisten aus dem bayerischen Weiden. Der 34jährige befand sich nach seiner Lehramtsprüfung seit sechs Wochen auf einer Weltreise.

Durch Lawinen und Erdrutsche waren in der vergangenen Woche im Himalaya-Gebiet mindestens 26 Touristen und nepalesische Bergführer getötet worden. 251 Menschen konnten gerettet werden. Wie das Außenministerium am Mittwoch in Rom bestätigte, gibt es von den 114 vermißten Italienern seit fünf Tagen keine Nachricht. Dies bedeute jedoch nicht zwangsläufig, daß sie in Gefahr seien. Viele von ihnen könnten in Schutzhütten Zuflucht gefunden haben oder in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu zurückgekehrt sein.

Aus der Forschungsstation "Pyramide" werden die Rettungsaktionen am Himalaya koordiniert. Foto: Reuter


Seelenmassage und ein neues Oskar-Ei

Mannheim (dpa) - Schon kurz vor Mitternacht wurden die Genossen von der eigenen Wirklichkeit wieder eingeholt. Von den gerade noch abgelegten Schwüren der Parteispitze blieb nicht viel übrig.

Die Zeit der Formelkompromisse sei nun vorbei, hatte Rudolf Scharping den Delegierten in der denkwürdigen Aussprache über den Zustand der Partei versprochen. Doch schon bei der ersten Nagelprobe war dies vergessen. Beim Postenschacher darüber, wie viele Stellvertreter dem Vorsitzenden zur Seite stehen sollen, befand der Parteitag am späten Dienstag abend, keine Experimente zu wagen und alles beim alten zu lassen.

Das Reuter-Bild zeigt Susanne Scharping im Gespräch mit ihrem Vater.


Römische Realsatire: Jeans und Pullover "unwürdig"

Rom (dpa) - Modebewußte Geistliche haben es künftig noch schwerer: Farbenfrohe T-Shirts, schicke Pullover oder Jeans verstoßen gegen "Würde und Heiligkeit des Priesteramtes", heißt es in neuen Maßregelungen des Vatikans, über die italienische Zeitungen am Mittwoch berichten. Stattdessen sollen die geistlichen Gewänder Sutane und Talar wieder mehr zu Ehren kommen. Durch ihre Kleidung sollen sich die Geistlichen auch in ihrer Freizeit "eindeutig von dem weltlicher Zeitgenossen unterscheiden", schreibt das Fachblatt "Der Freund des Klerus". Damit wird eine 1994 verabschiedete Kleiderordnung der Kongregation für den Klerus enger als bisher ausgelegt.


Amnesty International              Greenpeace
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last edited: jo@cicero.de 951115 19:30