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Fast alle verloren den Krieg

DPA - Nach fast vier Jahren Krieg gibt es im ehemaligen Jugoslawien fast nur Verlierer. "Wir haben alle verloren, gewonnen hat nur der Frieden"

Ausgerechnet Serbiens Präsident Slobodan Milosevic, Urheber des blutigen Konflikts, sagte diesen Satz nach der Paraphierung des Friedensabkommens. Der Krieg hatte Zehntausende von Menschenleben gefordert, Hunderttausende Menschen in die Flucht geschlagen und vertrieben. In der Tat dürfen sich sowohl Milosevic als auch seine Kollegen Franjo Tudjman und Alija Izetbegovic als Verlierer fühlen, auch wenn sie von den gut geölten Propagandamaschinen in ihren jeweiligen Hauptstädten als Väter des Friedens gefeiert wurden. Foto: Reuter


Frankreich testet ungerührt weiter

Paris (Reuter) - Frankreich hat ungeachtet weltweiter Proteste am Dienstag im Südpazifik erneut eine Atombombe gezündet. Diesen vierten unterirdischen Atomversuch der Serie gab das Verteidigungministerium am Abend in Paris bekannt.

Die Bombe habe eine Stärke von weniger als 40 Kilotonnen des herkömmlichen Sprengstoffs TNT gehabt. Sie sei um 22.30 Uhr (MEZ) unter dem Mururoa-Atoll in Französisch-Polynesien gezündet worden. Australien und Neuseeland reagierten wie bei den drei anderen Versuchen mit Empörung und bestellten den jeweiligen französischen Botschafter ein, um ihm den Protest zu übermitteln. Foto: Reuter   » Fortsetzung


Etwas verspätet auf Stimmenfang

Warschau (dpa) - Die Gewerkschaft "Solidarität" und die regionalen Wahlstäbe des amtierenden Präsidenten Lech Walesa haben am Mittwoch nach eigenen Angaben mehrere hunderttausend Unterschriften gegen die Wahl des Ex-Kommunisten Aleksander Kwasniewski zum Staatspräsidenten gesammelt. Die Unterzeichner verlangen, die Wahlen vom Sonntag für ungültig zu erklären, da Kwasniewski zu Unrecht angegeben habe, daß er Hochschulbildung besitzt.

In Wirklichkeit habe er kein Abschlußzeugnis einer Universität, sondern habe sein Studium in Danzig (Gdansk) im fünften Studienjahr abgebrochen. Wie das Pressebüro der "Solidarität" in Warschau mitteilte, sollen die Proteste am Donnerstag beim Obersten Gerichtshof in Warschau eingereicht werden.


Amnesty International              Greenpeace
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