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Schwere Unfälle auf Volksfesten

Hamburg (dpa) - Achterbahnen, Riesenschaukeln oder Looping-Bahnen sind die Attraktionen auf Kirmesplätzen, Jahrmärkten und Volksfesten, die Spaß und Nervenkitzel bieten sollen. Technische Mängel haben in der Vergangenheit aber auch immer wieder zu schweren Unglücken geführt, bei denen Menschen starben oder schwer verletzt wurden. Die schwersten Fälle:

Juli 1964 - In Hannover legt sich ein Gondelkarussell in voller Drehung auf die Seite. 17 Menschen werden herausgeschleudert und zum Teil schwer verletzt.

Mai 1972 - Ein überbesetzter Wagen einer Achterbahn entgleist in Bayreuth. Vier Menschen werden getötet und fünf schwer verletzt.

August 1978 - 23 Menschen werden in Herne verletzt, als eine Kabine einer Looping-Achterbahn auf einen anderen Wagen prallt.

Juli 1981 - Im ostholsteinischen Sirksdorf kracht ein Wagen einer Looping-Bahn gegen einen vorausfahrenden Wagen. 16 Menschen werden verletzt.

August 1981 - Auf dem Hamburger Dom stößt ein Hochgeschwindigkeitskarussell mit einem Reparaturkran zusammen. Sieben Menschen sterben, 15 werden verletzt. Es ist das bisher schwerste Unglück auf einem Volksfest.

April 1984 - Ein Toter und 16 Verletzte sind zu beklagen, als auf dem Hamburger Dom eine Achterbahn aus den Schienen springt und in eine Menschenmenge rast.

September 1990 - Die vollbesetzte Gondel eines Karussells auf einer Kirmes im nordrhein-westfälischen Moers löst sich aus der Aufhängung und stürzt in die Zuschauer. Ein Mensch stirbt, 14 werden verletzt.

Juli 1992 - Auf einer Kirmes in Düsseldorf werden 17 Fahrgäste bei einem Unfall in einer Achterbahn verletzt.


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