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Arilson vor Rückkehr

Rehhagel bleibt FCK-Trainer

Kaiserslautern (sid) Fußball-Trainer Otto Rehhagel wird den 1. FC Kaiserslautern auch in der Bundesliga betreuen. Dies bestätige Jürgen Friedrich, Vorsitzender des FCK-Aufsichtsrates der Tageszeitung Rheinpfalz. Bei seinem Amtsantritt im Juli hatte Rehhagel beim Bundesliga-Absteiger und Pokalsieger einen Jahresvertrag plus einjähriger, beidseitiger Option unterschrieben.

"Für mich ist es reizvoll, mit dem FCK aufzusteigen. Hier werden große Hoffnungen in mich gesetzt. Die will ich erfüllen", hatte der 58jährige "Meistermacher" nach der Hinrunde gesagt, die die "Roten Teufel" als Tabellenführer der zweiten Liga abgeschlossen haben. Für das Ziel, den direkten Wiederaufstieg, werden vorerst aber keine neuen Spieler verpflichtet. Darauf einigten sich der Aufsichtsrat und der Trainer. "Rot-Weiß Essen gibt Angelo Vier nicht her und ansonsten gibt der Markt gibt nichts her", erklärte Friedrich.

Gelingt dieses Mal Arilsons Integration?

Dennoch könnte zumindest der Brasilianer Arilson, der bis 31. Juli an den brasilianischen Meister Gremio Porto Alegre ausgeliehen ist, in der Rückrunde sein Comeback beim Aufstiegsanwärter geben. Arilson war in der Winterpause der Vorsaison mit fast fünf Millionen Mark der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte der Pfälzer. "Er hat uns ungeheuer viel Geld gekostet, ist aber im Moment nur totes Kapital. Wir müssen ihn aktivieren. Ich will sehen, ob er zu uns paßt", hatte sich Rehhagel vorab geäußert. Die Vorausetzungen sind gut, daß dieses Mal eine Integration des sensiblen offensiven Mittelfeldspielers gelingen könnte. In dem Brasilianer Rathino spielt mittlerweile ein Landsmann in Kaiserslautern, der Arilson bei der Überwindung seiner Sprachprobleme helfen könnte. Foto: Archiv

Letzte Änderung: 12.06.1998 06:37 von jp