IVWPixel Zählpixel NewsKopf-linksNewsKopf-rechts
Homepage | News | Wetter | Karikatur | Regionales | Rückschau

DWD-Logo



Frostperiode ohne Ende

Temperaturen bis minus 20 Grad - Bis 15 Zentimeter Neuschnee

Offenbach (dpa) - Der Frost behält Deutschland auch am Wochenende im Griff. Schnee, Eisregen und Temperaturen bis etwa minus 20 Grad lassen die Menschen überall in Deutschland weiterhin frieren. Mit einem Ende der klirrenden Kälte ist frühestens Ende nächster Woche zu rechnen, sagte Meteorologe Horst Hoyer vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach. Skifahrer finden in den Mittelgebirgen, Schlittschuh-Läufer vor allem in Norddeutschland gute Bedingungen. Sonst empfiehlt Hoyer: "In der Sauna die kalten Füße mal wieder richtig durchwärmen oder in der warmen Stube Tee trinken".

Einziger Trost für das Wochenende: Die bisherigen Tiefsttemperaturen bis zu minus 26 Grad sind nicht zu erwarten. Besonders ungemütlich soll es am Samstag im Süden werden: Starke Bewölkung trübt den Blick auf einen schönen Winterhimmel, mit Schnee und Eisregen muß gerechnet werden. Südlich der Donau können bis Sonntag morgen 15 Zentimeter Neuschnee fallen. Die Temperaturen schwanken zwischen minus acht und Null Grad. Die Norddeutschen können sich dagegen auf einige Sonnenstrahlen und Trockenheit freuen. Am Sonntag fällt nur noch am Alpenrand Schnee, die Höchsttemperaturen erreichen minus drei bis minus zehn Grad. Ein Ende der Frostperiode ist nicht in Sicht.

Auch am Freitag war Deutschland tiefgefroren. Einzige Ausnahme: Der 1838 Meter hohe Wendelstein in den Alpen und das rund 2000 Meter hohe Klippeneck in Baden-Württemberg. Dort kletterten die Thermometer auf Pluswerte um zwei Grad. "Die Warmluft des Tiefs 'Olivia' hat sich durchgesetzt", erläuterte Meteorologe Norbert Gagel. Mit minus 22 Grad wurde am Donnerstag abend in Gardelegen (Sachsen-Anhalt) die tiefste Temperatur gemessen. Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee fielen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Satellitenfoto: DWD


Letzte Änderung: 08.04.1997 18:07 von aj