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Passagier überwältigte Luftpirat

Berlin/Wien/Prag (dpa) - Ein bosnischer Asylbewerber hat am Dienstag mit der Entführung eines österreichischen Flugzeuges eine Aufenthaltsgenehmigung in Deutschland erzwingen wollen.

Dank des beherzten Eingreifens von Passagieren ist die Entführung des Linienflugzeuges der Gesellschaft Austrian Airlines (AUA) in Berlin unblutig beendet worden. Es war die 22. entführte Maschine, die seit 1969 aus dem Ausland auf deutsche Flughäfen umdirigiert worden ist. Der Entführer - ein mit einem Messer und einem Knüppel bewaffneter 39jähriger Bosnier - sei eine knappe Stunde nach der erzwungenen Landung der Maschine auf dem Flughafen Berlin-Tegel von einem Fluggast aus der Maschine gestoßen worden, teilten Behördensprecher in Berlin und Wien übereinstimmend mit. Anschließend sei er von einem Sondereinsatzkommando der Polizei überwältigt worden. Foto: AP  » Fortsetzung


Im Heißluftballon um die Welt

London (dpa) - Der britische Konzernchef Richard Branson ist am Dienstag in Marokko zu einer Fahrt im Heißluftballon gestartet, die ihn in 18 Tagen nonstop um den Globus führen soll. Bei dem Rekordversuch wird der 46 Jahre alte Chef des Virgin-Konzerns von zwei anderen Piloten begleitet.

Wie ein Sprecher Bransons in London mitteilte, war in letzter Minute einer der beiden Kopiloten wegen Erkrankung ausgetauscht worden. Die drei Piloten wollen in dem Heißluftballon "Virgin Global Challenger" zunächst über Nordafrika und die arabische Halbinsel nach Osten fahren. Die 16.000 Meilen lange Reise weiter über den Pazifischen Ozean und Nordamerika soll in Großbritannien enden. Bei der Rekordreise haben Branson und seine Mannschaft zwei Konkurrenten. Ballonfahrer aus den USA und aus Belgien bereiten Abfahrten in den nächsten Tagen aus St. Louis (USA) und Chateau d'Oex (Schweiz) vor. Foto: Reuter


Touristen beim Sex betäubt und beraubt

Pattaya (AP) - Die thailändische Polizei hat einen Verbrecherring gesprengt, dessen Mitglieder Touristen beim Sex mit Prostituierten ausraubten. Sechs Verdächtige - ein Mann und fünf Frauen - wurden festgenommen. Im Fall ihrer Verurteilung drohen ihnen bis zu 15 Jahre Haft. Die Verdächtigen gehörten zu einer hochspezialisierten Diebesbande, erklärte der für den Schutz von Touristen zuständige Polizeikommissar Khachornsak Kriangsakphichit am Montag auf einer Pressekonferenz im Badeort Pattaya.

Prostituierte hätten ihre Brüste mit einem starken Beruhigungsmittel eingerieben. Kunden, die die Droge unwissentlich zu sich nahmen, wurden kurz darauf bewußtlos. Daraufhin wurden sie ausgeraubt. Nach Darstellung einer der Festgenommenen wurden sie selbst und 20 ihrer Kolleginnen von dem männlichen Verdächtigen zu den Taten gezwungen. Dem Vernehmen nach operierte die Bande in den Touristenorten Pattaya, Phuket und Chiang Mai.

  • Betrunkener bittet Polizisten zur Alkoholkontrolle

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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:07