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Kobold mit künstlicher Intelligenz

Hamburg (gms) - Die Neugier der kleinen Norns ist nicht zu bremsen. Überall müssen sie ihre Nase hineinstecken. Einen Sack Flöhe zu hüten ist einfacher als die Kontrolle über die digitalen Kobolde zu behalten. Dabei existieren Norns nur in den Arbeitsspeichern der Computer. Technisch gesehen bestehen sie nur aus Bits und Bytes -aber irgendwie sind sie auch ganz niedlich. Angesichts ihres komplexen Verhaltens muß ihnen so etwas wie künstliche Intelligenz zugebilligt werden.

Mehr als drei Jahre hat es gedauert, Norns zu kleinen "Lebewesen" zu machen. So lange haben Informatiker, Biologen und Experten für künstliche Lebensformen im Auftrag der Software-Schmiede Millennium Interactive in Cambridge an ihrem Cyberlife-Konzept gefeilt. Damit lassen sich für Computer so fremde Eigenschaften wie Hunger, Freude, Neugier und Lernen umsetzen. Die urheberrechtlich geschützte Software "Creatures" installiert auf dem Rechner ein genetisches System. Es steuert Biochemie, Verstandes- und Körperentwicklung der Organismen und verkörpert den Angaben seiner Programmierer zufolge einen "offenen und entwicklungsfähigen Verstand". Foto: dpa

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  • Rekordflug jäh gestoppt

    London (AP) - Nach nicht einmal 24 Stunden war der Versuch der ersten Weltumrundung im Heißluftballon zu Ende: Der britische Unternehmer Richard Branson mußte am Mittwoch in Algerien notlanden. Offenbar stimmte das Verhältnis von Ballast und Helium-Gas nicht, so daß der in Marokko gestartete Ballon mit dem stolzen Namen "Eagle" seine Höhe nicht halten konnte.

    "Der Eagle ist gelandet. Die Kabine ist unversehrt", meldete der 46jährige Branson über Satellitentelefon nach London. Sein Kopilot Alex Ritchie kletterte kurz zuvor noch aus der Kabine und warf Ballast ab, damit der Ballon noch einmal steigen und einen Höhenzug überwinden konnte. "Alex hat unser Leben gerettet", sagte Branson. Der britische Botschafter in Algerien, Jean-Francois Gordon, teilte mit, daß ein Hubschrauber die insgesamt drei Ballonfahrer in die Hauptstadt Algier bringen werde. Foto: Reuter  » Fortsetzung


    Dose Katzenfutter statt Geldbombe erbeutet

    Bremen (dpa) - Statt der gewünschten Geldbombe hat ein Räuber in Bremen nur eine Dose Katzenfutter erbeutet. Der Mann überfiel gestern abend zwei 25 und 40 Jahre alte Frauen, die die Tageseinnahmen einer Drogerie zur Bank bringen wollten. Als sich ein Zeuge näherte, habe der Unbekannte in den Korb gegriffen, in dem außer der Geldbombe auch Einkäufe lagen. Er erwischte eine Dose Katzenfutter und flüchtete auf einem Fahrrad. Die Geldbombe konnte wie geplant in den Nachttresor eingeworfen werden.

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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:07