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Trübe Aussichten für kommende Woche:

Winter will nicht weichen

Offenbach (dpa) - Der Winter will auch in der kommenden Woche nicht weichen. Zwar prognostizieren die Meteorologen besonders für den Norden Deutschlands allmählich steigende Temperaturen. "Es wird aber kein durchgreifendes Tauwetter geben", sagte Horst Hoyer vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Freitag. Am Wochenende können sich Ausflügler nicht einmal mehr in höhere Lagen vor dem Nebel flüchten: Auch in den Mittelgebirgen soll es trübe werden.

Der Vorhersage zufolge sieht der Großteil des Landes in der kommenden Woche keine Sonne. "Zu 90 Prozent ist Deutschland dicht." Nur in den Gebirgen über 800 Meter Höhe werde schönes Wetter erwartet. Wintersportler müßten zwar nicht um den Schnee fürchten, es werde aber auch kein neuer fallen.

Pisten und Rodelbahnen könnten daher vereist sein. Schlittschuhläufer brauchen sich bei anhaltenden Minusgraden weiterhin nicht auf dünnem Eis zu bewegen. Nur in Norddeutschland könnten die steigenden Temperaturen die Oberfläche der Seen ein wenig erweichen.

Nur bis zu vier Grad zur Wochenmitte

Am Samstag sollte es bei Höchstwerten zwischen minus acht und minus zwei Grad fast überall neblig trüb bleiben. Nur im Westen könnten die Wolken teilweise den Blick zum Himmel freigeben, sagte der Wetterexperte.

Das Hoch "Urban" wird sich der Prognose zufolge in den kommenden Tagen langsam Richtung Baltikum verziehen. Dem Norden werde dies steigende Temperaturen bringen, die zur Wochenmitte bis auf vier Grad klettern könnten. Der Süden bleibe kalt. Hier sei nachts weiterhin Frost mit Temperaturen um die minus zehn Grad zu erwarten. Satellitenfoto: DWD


Letzte Änderung: 08.04.1997 18:07 von aj