IVWPixel Zählpixel NewsKopf-linksNewsKopf-rechts
Homepage | News | Wetter | Karikatur | Regionales | Rückschau

DWD-Logo



Der Winter hat zwei Gesichter:

Tauwetter im Norden, Kälte im Süden

Offenbach (dpa) - Der Winter macht im Norden Deutschlands eine Pause und bringt Tauwetter, Bewölkung und Regen. In der Mitte und im Süden hingegen zeigt sich die kalte Jahreszeit bis Ende der Woche weiter frostig und weiß. Eine Sonnenscheingarantie gibt es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Montag nur für Berge von über 700 Metern Höhe. In den übrigen Gebieten sei es teils sonnig, teils nebelig. "Da gilt das Gießkannenprinzip", sagte Meteorologe Karl-Heinz Nottrodt. Eine genauere Vorhersage sei leider nicht möglich.

Das Hochdruckgebiet "Willy" über Ungarn und Tschechien ist für das Winterwetter in der Mitte und im Süden Deutschlands verantwortlich. Die Spitzentemperaturen liegen am Tag laut Vorhersage bei minus eins bis minus sieben Grad, nachts wird es mit unter minus zehn Grad sehr frostig.

Nur in Höhen über 700 Metern klettere das Quecksilber auf Werte über null Grad. Bei trockener Luft gebe es eine "herrliche Fernsicht". Den nebeligen Gebieten könne nur Wind zu blauem Himmel mit Sonnenschein verhelfen. Doch es rege sich zur Zeit kaum ein Lüftchen, die Hauptwindrichtung sei gar nicht zu bestimmen.

Regen oder Schnee zum Wochenende?

Dem Norden beschert ein atlantischer Tiefausläufer naßkaltes Tauwetter. Er beeinflußt die Gebiete vom Niederrhein bis nach Mecklenburg-Vorpommern und reicht bis nach Hannover. Die Temperaturen liegen laut Prognose auch nachts über null Grad. Der Regen könne stellenweise zu Glatteis führen. Ab Mittwoch müsse jedoch auch in Norddeutschland wieder mit leichtem Nachtfrost gerechnet werden. Zum Wochenende rechnen die Meteorologen auch für Süddeutschland mit einem Ende der trockenen Luft. Doch ob die Niederschläge sich in den kommenden Tagen zu Regen oder Schnee entwickeln, vermögen die Wetterexperten noch nicht zu sagen. Satellitenfoto: DWD

Letzte Änderung: 08.04.1997 18:08 von aj