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"Knippi" im Wunderland

Melbourne (sid) Jens Knippschild war das Ganze ein bißchen peinlich. Unbeholfen faltete der 21jährige seine stattlichen 1,90 Meter Körpergröße auf dem kleinen Stuhl zusammen, gab bescheiden Auskunft über seinen 6:2, 7:6 (7:5), 7:5-Sieg gegen den Franzosen Jean-Philippe Fleurian in der zweiten Runde der Australian Open und wagte eine gar nicht mehr so zurückhaltende Prognose für sein nächstes Match gegen den Weltranglistenfünften Thomas Muster:

"Es wäre blöd, wenn ich versuchen würde, gegen ihn von der Grundlinie mitzuhalten. Aber wenn ich richtig hart draufhaue, kann ich vielleicht gewinnen." Weitaus weniger Beachtung fand Anke Hubers 4:6, 6:2, 6:0-Sieg gegen Francesca Lubiani (Italien), mit dem die Vorjahresfinalistin aus Heidelberg in die dritte Runde gegen Natascha Zwerewa (Weißrußland) einzog. Foto: dpa

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  • Für Stich ist die Tür zum Daviscup offen

  • Ferrari: Licht und Schatten

    Jerez/Madonna di Campiglio (dpa) - Für Michael Schumacher hat der "Countdown" für das Projekt "WM-Titel mit Ferrari" mit Licht und Schatten begonnen. Zum Auftakt der ersten ernsthaften Testfahrten mit dem neuen F 310B am Donnerstag im spanischen Jerez stoppte am Vormittag ein Motorschaden am Zehnzylinder nach nur 15 Runden den Tatendrang des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters. Erst nach einer vierstündigen Zwangspause und dem Einbau eines neuen Triebwerks konnte der 28 Jahre alte Kerpener sein Programm zum "Kennenlernen" fortsetzen.

    "Mein erster Eindruck ist gut. Das neue Auto fühlt sich so schnell wie das Vorgängermodell an", äußerte sich Schumacher, der bis zum 19. Januar testen will, zufrieden. Leichte Sorgen macht sich Schumacher über eine Tendenz zum Untersteuern. "Der F 310B scheint von seinem Vorgänger die Tendenz zum Untersteuern geerbt zu haben", berichtete der 22malige Grand- Prix-Sieger. "In mittelschnellen Kurven schiebt er über die Vorderräder weg. Wir müssen nun herausfinden, ob sich das abstellen läßt oder ob der Wurm im Auto steckt." Foto: AP  » Fortsetzung


    Kohler muß Führerschein vier Wochen abgeben

    Dortmund (dpa) - Fußball-Nationalspieler Jürgen Kohler vom Deutschen Meister Borussia Dortmund muß für vier Wochen seinen Führerschein abgeben. Das Amtsgericht Ludwigshafen verurteilte den 31jährigen Abwehrspieler zu dem einmonatigen Fahrverbot, 450 Mark Geldstrafe und vier Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei. Grund: Kohler war im vergangenen Oktober nahe Worms "geblitzt" worden, als er auf einer Landstraße 166 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer gefahren war. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, da Kohler ein Einspruchsrecht eingeräumt wurde.


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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:08