RZ-Online-Kopf
News Freizeit Sport RZ-Text Firmen-Netz Internet Sparkasse Koblenz
Wetter Support Leserbriefe Archiv Homepages Anzeigen Abo
Sonntag, 19. Januar 1997 IVWPixel Zählpixel Karikatur des Tages
Regierung
im Tief
Peter Graf
als Opfer?
Schlag gegen
Drogenringe
Bayerische
Filmpreise
East 17 wirft
Sänger raus
Weltuntergang
verschoben
Madonna
im Internet
Neu im
Kino
































Varel (dpa) - "Kim ist tot. Wir verstehen nicht, warum jemand so etwas tun kann." In der Schloßkirche im niedersächsischen Varel faßt Pfarrerin Brigitte Göde die Verzweiflung vieler angesichts des Verbrechens an der kleinen Kim in Worte.

"Viele von uns können nicht mehr lachen, essen, singen, schlafen, vertrauen", beschreibt sie in ihrer Predigt die Wirkung der Tat. Der Täter, gleich welche Strafe er erhalte, werde es in jedem Fall "noch mit Gott" zu tun bekommen, besänftigt sie mögliche Rachegefühle gegen den 34 Jahre alten, einschlägig vorbestraften mutmaßlichen Mörder (Bild rechts) von Kim, der am Mittwoch im friesischen Horumersiel gefaßt worden war. Fotos: dpa, RZ
  • » Fortsetzung
  • Kim war sein zweites Opfer
  • Debatte um höhere Strafen
  • Mörder galt als kinderlieb

  • Der Mann, der die Bombe bauen sollte

    Dresden (AP) Im August 1945 erteilte der Chef des sowjetischen Geheimdienstes NKWD, Lawrenti Berija, dem deutschen Wissen- schaftler Manfred von Ardenne einen heiklen Auftrag: Die Moskauer Regierung wünsche, daß er in seinem Institut an der kaukasischen Schwarzmeerküste die sowjetische Atombombe entwickle. "Ich hatte etwa zehn Sekunden Zeit zum Nachdenken", erinnert sich Baron von Ardenne, der am Montag in Dresden seinen 90. Geburtstag feiert.

    Der Professor, der heute ein medizinisches Forschungsinstituts leitet, zählt zu den großen deutschen Erfindern dieses Jahrhunderts. Schon im Kindesalter entfaltete er in seinem "Labor" auf dem Dachboden der elterlichen Wohnung in Hamburg unersättliche Bastel- und Experimentierleidenschaft, gepaart mit Geschäftssinn. Der Junge baute Fotoapparate, verkaufte sie für 1,10 Reichsmark und finanzierte so seine Ausrüstung. » Fortsetzung    Foto: AP


    Schlaf nur nach polizeilicher Anweisung

    Gronau (dpa/lnw) - Fast drei Tage war ein Fernfahrer aus dem saarländischen Lautzkirchen ununterbrochen auf Tour durch Deutschland. Bei einer Routinekontrolle sei aufgefallen, daß der 40jährige Mann schon mehr als 64 Stunden ohne anrechenbare Pause hinterm Lenkrad saß, teilte die Polizei im westfälischen Gronau (Kreis Borken) am Freitag mit. Die verdutzten Beamten ordneten eine sofortige Schlafpause von acht Stunden an und erstatteten Anzeige gegen den Fahrer und den Fahrzeughalter.

    Nach Angaben eines Polizeisprechers "sind viele Trucker froh, wenn sie von uns angehalten werden und dann schlafen können". Oft würden die Fernfahrer von ihrem Unternehmer zu Mammut-Touren gezwungen. Wer der Forderung nicht nachkomme, werde kurzerhand entlassen. "Viele Unfälle von Schwerlastwagen gehen daher auf völlig übermüdete Fahrer zurück."


    Drücken Sie "Reload", falls Sie nicht die aktuelle Ausgabe sehen...
    ...zur vorherigen Ausgabe / ...ältere Ausgaben.
    Last edited: jo@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:08