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Musik mit Maus und Tastatur:

"DanceMachine"

München (gms) - Der Computer als Instrument, Musik machen mit Maus und Tastatur - in großen Tonstudios gehört das zum Alltag. Potentielle Hitparadenstürmer können diese Kunst jetzt auch am heimischen PC ohne großen Aufwand nachvollziehen. "DanceMachine" heißt eine von "MarlboroMusic" in München für rund 50 Mark vertriebene CD-Rom, die es erlaubt, aus rund 1 000 Samples, also Ton- und Musikschnipseln, ein bis zu zehn Minuten langes Werk zusammenzuklicken.

Trotz der einfachen Steuerung, bei der die Samples im Drag-and-Drop-Verfahren in acht Tonspuren verteilt werden können, kommt der Erfolg bei der "DanceMachine" nicht von selbst. Wer tatsächlich ein halbwegs eigenständiges Stück auf seiner Festplatte oder der dafür eingerichteten Site im Internet abspeichern möchte, muß sich ein wenig Zeit nehmen. Richtig interessant wird es erst, wenn die vorgegebenen Teile durch eigene Beigaben - etwa über Mikrofon - angereichert werden.

Bassläufe, Rhytmus-Elemente und allerlei Grooves

Wie der Name der CD nahe legt, ist das Produkt der Bemühungen jedoch nur in den seltensten Fällen eine Ballade: Unter den Samples dominieren Bassläufe, Rhytmus-Elemente und allerlei Grooves, die sich mit Vokal-Elementen unterschiedlichster Art zu recht hörbaren Dancefloor-Stücken verbinden lassen. Manche der Beats und Breaks auf der CD verraten dabei eine gewisse Nähe zu den Hits der vergangenen Jahre, aber schließlich gilt beim samplen nicht zuletzt das Motto: "Gut geklaut ist halb gewonnen".

Systemvoraussetzungen sind ein PC mit 486er Prozessor, acht Megabyte Arbeitsspeicher und 33 Megahertz sowie Double-Speed-CD-Rom-Laufwerk.


Letzte Änderung: 08.04.1997 18:08 von aj