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Januar verabschiedet
sich mit kühlem Gruß

Offenbach/Hamburg (dpa) - Die letzte Januarwoche bringt den Winter nach Deutschland zurück. Nachdem schon am Samstag nachmittag in Sachsen-Anhalt und Thüringen Schneefall eingesetzt hatte, blieb es am Sonntag nur im Süden und Westen mit Temperaturen zwischen ein und fünf Grad relativ mild. Im Norden und Nordosten ließ sich nach Auskunft des deutschen Wetterdienstes in Offenbach dagegen bei Werten um den Gefrierpunkt auch die Sonne blicken.

Wetterkundler Karl-Heinz Nottrodt sagte am Sonntag, für das neblig-trübe und kalte Winterwetter, das uns über die ganze Woche begleiten werde, sei das Hochdruckgebiet "Yorck" mit Kern über Rußland verantwortlich. "Da haben die Tiefdruckgebiete im Westen zur Zeit wenig Chancen", meinte er.

Dafür erlebe das Mittelmeergebiet von Süditalien über Tunesien bis Griechenland im Moment eine Wetterperiode mit Schauern und Gewittern.

Quecksilber "klemmt" bei null Grad

Während der gesamten Woche soll die Quecksilbersäule kaum über null Grad klettern. Nachts ist mit Frost zwischen minus zwei und minus zehn Grad zu rechnen. "Sonne und Nebel liegen gießkannenartig dicht nebeneinander", sagte der Meteorologe. Nennenswerten Niederschlag werde es unter dem Hochdruckeinfluß nicht geben. Wer Sonnenschein suche, werde zur Zeit nur an der französischen Mittelmeerküste und in Südspanien fündig.

Schiffe liegen fest

Die neue Frost-Prognose verheißt vor allem den Binnenschiffern nichts Guten. Trotz Tauwetters lagen selbst am Wochenende noch immer Dutzende von Frachtschiffen auf nordrhein-westfälischen Kanälen im Eis fest. Wegen der nach wie vor anhaltenden Nachtfröste und der nur knapp über Null liegenden Tagestemperaturen hatte die Stärke der Eisdecke nur wenig abgenommen. Zumindest tagsüber passierbare Kanalabschnitte drohen nun wieder zuzufrieren. Satellitenfoto: DWD

Letzte Änderung: 08.04.1997 18:09 von jo