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Ein Job zwischen Bits und Bytes

Hamburg (gms) - Holger Herzog ist 30 Jahre alt, gerade von Hamburg in die USA übergesiedelt und hat ein Rückflugticket mit Karriere-Garantie in der Tasche. Wenn er nach zwei Jahren zurückkommt - falls er zurückkommt -, wird er einen Schwung exklusiver Erfahrungen aus großen US-amerikanischen Unternehmen mitbringen.

Und verdienen wird er wohl noch mehr als jetzt, und auch das ist nach seinen Worten schon "verdammt viel". Holger Herzog ist Computer-Spezialist. Der Software-Berater beherrscht acht verschiedene Programmiersprachen, ohne je Informatik studiert zu haben. Von den Studenten im Fachbereich Elektrotechnik landen nach seinen Erfahrungen mittlerweile 70 Prozent in der Datenverarbeitungsbranche. Der klassische Weg zum Informatiker läuft allerdings nach wie vor über das Informatikstudium des Faches, das an Universitäten, Fach- und Gesamthochschulen gelehrt wird. Foto: dpa

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  • Gedenken in Scham und Trauer

    Bonn/Frankfurt/M (AP) - In ganz Deutschland haben Politiker und Überlebende des NS-Terrors die Erinnerung an die Opfer des Holocaust wachgerufen. Der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi warnte davor, einen Schlußstrich unter die Verbrechen der Nationalsozialisten zu ziehen. Die deutsche Verstrickung werde "noch in Menschengedenken nicht von uns weichen", sagte er am Montag in einer Gedenkstunde im Bundestag.

    Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, begrüßte das Interesse der Jugend an der NS-Vergangenheit. "Wir gedenken der Opfer in Scham und Trauer", sagte Dohnanyi bei der Feierstunde, an der auch Bundespräsident Roman Herzog und Bundeskanzler Helmut Kohl sowie rund 200 Jugendliche teilnahmen. Der Gedenktag war auch zur Erinnerung an den 27. Januar 1945 proklamiert worden. Damals hatte die sowjetische Armee das Vernichtungslager Auschwitz befreit. » Fortsetzung

    Das Reuter-Foto zeigt einen Überlebenden des Todeslagers Auschwitz Birkenau beim Aufstellen einer Gedenkkerze im Krematorium des ehemaligen Lagers.

  • Nazi-Verfolgung: Rund sechs Millionen Tote
  • Dialog mit Jugendlichen über NS-Verbrechen

    Hitliste parlamentarischer Rüffel

    Bonn (dpa) - Der Begriff des "Lügners" in vielen Abwandlungen führt die Hitliste der parlamentarischen Beschimpfungen an. Seit 1949 ist dieser Vorwurf im Plenum insgesamt 63 Mal gerügt worden. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Zusammenstellung der Zeitung "Das Parlament" hervor. Zu den Variationen gehören Begriffe wie "Cheflügner", "Lügenkanzler" und "Reichslügenverband".

    Auf Platz zwei steht "heucheln" mit 44 Ordnungsrufen (auch "Heuchlerbande" oder "Heuchlerbruder"), gefolgt von 24 Mal "verleumden" sowie 16 Mal "hetzen". Insgesamt 13 Mal beschimpften sich Volksvertreter als "Lümmel". Zwölfmal fielen Begriffe wie "Ferkelei" oder "Schweinerei", zehnmal "Flegel" oder "Demagoge". Als unparlamentarisch gerügt wurden auch verbale Ausrutscher wie "Giftspritze", "Gartenzwerg", "Flaschenkopf", "billiger Jakob" oder "NS-Schulungsredner". » Fortsetzung

  • Einstein fand Lichtbeugung vor der Relativitätstheorie
  • Taxifahrer sollen beim Postaustragen helfen

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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:09