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E-Mail-Grüße für Saturn-Mond

Paris (AP) - Mehrere zehntausend Unterschriften hat die Europäische Weltraumagentur (ESA) im Internet für ihre Raumsonde zum Saturn-Mond Titan gesammelt. Auf einer eigens für das Projekt eingerichteten Web-Seite (http://www.huygens.com) kann ein E-Mail-Gruß oder eine mit der Maus gestaltete Zeichnung hinterlassen werden, die auf eine CD-ROM gepreßt und im Oktober auf die sieben Jahre lange Reise zum größten Saturn-Mond geschickt wird.

"Ich wär' so gern selbst gekommen...", schrieb eine 54jährige Internet-Surferin der Raumsonde "Huygens" ins Stammbuch. Ein 13jähriger schwärmte: "Cool! Meine Botschaft schafft es hoffentlich bis zum Titan!" Die ESA will eine Million Unterschriften sammeln, jede mit Namen und Geburtsdatum. Kopien der CD-ROM können auf der Web-Seite zum Preis von zehn Ecu (18 Mark oder 16 Schweizer Franken) bestellt werden. » Fortsetzung

  • Online-Überweisungen "gehackt"
  • "Akademie zum 3. Jahrtausend"
  • Virtuelles Haustier
  • CD-Rom: Satelliten-Atlas

  • Otto-Erpresser gefaßt

    Hamburg (AP) Weil er Schulden in Höhe von 80.000 Mark nicht bezahlen konnte, wollte ein 50jähriger Mann vom Hamburger Versandhauskönig Michael Otto (Archivfoto) 2,5 Millionen Mark erpressen. Die Polizei nahm den arbeitslosen Großhandelskaufmann aus Eutin am Montag abend bei der Geldübergabe an einem Bahnübergang in Schleswig-Holstein fest.

    Der Familienvater mit Namen Wolfgang H. ist voll geständig, wie die Hamburger Polizei auf einer Pressekonferenz am Dienstag mitteilte. "Er war wohl in einer ausweglosen Situation", sagte Staatsanwalt Peter Stechmann, der den Täter verhört hatte. Am 17. Januar ging im Hamburger Büro des Kaufhauschefs Otto laut Polizei ein Paket des Erpressers ein: Es enthielt ein Funkgerät, eine Patrone mit der Aufschrift "Otto" und einen Erpresserbrief, in dem 2,5 Millionen Mark gefordert wurden, je zu einem Drittel in Franken, Dollar und Mark. Fotos: AP  » Fortsetzung

  • Michael Otto: Unternehmer und Umweltschützer

    Kunst für Schrott gehalten

    Marseille (dpa) - Mit dem Schneidbrenner sind Schrotthändler 39 Skulpturen des französichen Künstlers Jean-Francois Coadou zu Leibe gerückt, der sie in einer Werkstatt bei Gardanne (Südfrankreich) untergestellt hatte. Der vermeintliche Schrott wurde zerschnitten und zum Kilo-Preis von 20 Centimes (rund sechs Pfennig) nach Italien verkauft, teilte der Künstler am Dienstag mit, nachdem er eine Klage gegen die Verantwortlichen eingereicht hatte.

    Coadou hatte seit 1985 eine nicht gebrauchte Werkstatt gemietet, die nun wieder von ihrem Eigentümer genutzt werden sollte. Da der davon ausging, daß die Werkstatt leer sei, hatte er einen Schrotthändler beauftragt, die Werkstatt aufzuräumen. Lediglich zwölf Skulpturen seien dem Schneidbrenner entgangen, erklärte der Künstler.

  • Karnevalisten kritisieren Kinkels devote Haltung

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    Last edited: aj@rhein-zeitung.de 08.04.1997 18:09