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Metzen nach Pleite gestorben

Walldorf/Gera (AP) - Kurz nach dem Zusammenbruch seines Unternehmens ist der als "Ramschkönig" und "Ramschmillionär" bekannte Werner Metzen in Spanien gestorben. Sein Tod wurde am Freitag am Firmensitz in Walldorf bei Heidelberg bestätigt.

Der Fernsehsender Sat1 meldete, der 51jährige habe Krebs gehabt und sei auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Girona an der Costa Brava an inneren Blutungen gestorben. Er soll am Mittwoch in Lloret de Mar einen Schlagaderbruch erlitten haben. Das Amtsgericht Gera in Thüringen hatte am Mittwoch bestätigt, daß drei Gläubiger die Eröffnung der Zwangsvollstreckung, des ostdeutschen Konkurses, über die Metzen-Warenhandelsgesellschaft beantragt hätten, die nach eigenen Angaben derzeit 38 Läden im Bundesgebiet betreibt, davon rund die Hälfte in Ostdeutschland. Foto: Archiv  » Fortsetzung


Grünes Licht für Transrapid

Bonn (dpa) - Trotz des Ausstiegs deutscher Baukonzerne aus dem umstrittenen Transrapid-Projekt wird die Magnetbahnstrecke von Hamburg nach Berlin gebaut. Mit 9,8 Milliarden Mark wird sie aber rund eine Millliarde Mark teurer als ursprünglich veranschlagt.

Die bisher zugrundegelegten Einnahmeerlöse und Beförderungsleistungen mußten zugleich nach unten korrigiert werden. Dies ist das Ergebnis der am Freitag in Bonn von Verkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) vorgestellten neuen Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Nachdem auch das Finanzierungs- und Managementkonzept für den Transrapid überarbeitet wurde, stünden nun die Signale für die Modellstrecke "eindeutig auf Grün", sagte Wissmann. Die Deutsche Bahn AG betreibt und vermarktet den Transrapid auf eigenes Risiko und baut den Fahrweg nach Plänen des Industriekonsortiums. Dem Konsortium gehören nach dem Ausscheiden der Baukonzerne Holzmann, Hochtief sowie Bilfinger+Berger nun noch die drei Firmen Thyssen, Siemens und die Daimler-Tochter Adtranz an. Foto: Reuter

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  • Lange Planung eines umstrittenen Projekts

  • Landgericht: Telefonsex ist Prostitution

    Balingen (dpa) - Mit der Telefonsex-Masche versucht offenbar eine Firma aus Petersberg im hessischen Kreis Fulda, auf betrügerische Art bundesweit zu Geld zu kommen. Die Polizei im schwäbischen Balingen warnte am Freitag davor, solche unbegründeten Telefonsex-Rechnungen zu bezahlen. Die Beweislast liege bei den Betrügern. Zudem handele es sich bei Telefonsex nach einem Urteil des Landgerichts Mannheim um Prostitution. Rechnungen seien als Verstoß gegen die guten Sitten nicht einklagbar.

    Ein Mann aus Albstadt erhielt von der Firma eine Rechnung über 110 Mark für ein "Telefonat am 1. 3. 1997". Auf seine Nachfrage bekam er zur Antwort: Es seien die Kosten für ein Sexgespräch am 1. März 1997 um 3.30 Uhr. Mit Telekom und Polizei konnte er nachweisen, daß er dieses Gespräch nicht geführt hatte. Inzwischen erfuhr die Balinger Polizei von zwei anderen 110-Mark-Rechnungen. Als einer der Adressaten nichts unternahm, erhielt er über eine Detektei eine Rechnung über 374,20 Mark. Um der Zahlungsforderung Nachdruck zu verleihen, trug sie den Vermerk: "Ihr Lamento bei Rechtsanwälten, Kripo usw. stört uns nicht - im Gegenteil: Wir scheuen keinen Prozeß oder Feststellungsklage". Die Ermittlungen ergaben, daß in ganz Deutschland Bürger mit dieser Masche zu Geldzahlungen genötigt werden.

  • Der Beweis: Unter dem Schottenrock ist wirklich nichts

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    Letzte Änderung: 26.04.1997 00:02 von aj
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