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WM-Qualifikationsspiele gegen Portugal und Armenien

Andreas Möller fällt verletzt aus

 Profitiert von Möllers Ausfall:
 Mario Basler
Berlin (dpa) - Andreas Möller und Mario Basler haben das "Kriegsbeil" begraben, aber zusammen kommen sie dennoch nicht. Denn Berti Vogts mußte enttäuscht zur Kenntnis nehmen, daß Möller entgegen seinen Erwartungen für die WM-Qualifikationsspiele gegen Portugal am Samstag (20 Uhr/live im ZDF) und gegen Armenien am nächsten Mittwoch (19.30 Uhr/live in der ARD) passen muß.

"Das ist natürlich ein Schlag für uns, daß einer der besten Mittelfeldspieler Europas nicht zur Verfügung steht", sagte der Bundestrainer. "Wir stehen in der Woche der Wahrheit, der Woche der Entscheidung. Schade, daß er fehlt, aber es hilft kein Wehklagen", kommentierte Vogts die Hiobsbotschaft. Am Abend des 30. Geburtstages des Dortmunders stand nach eingehenden ärztlichen Untersuchungen im Berliner Team-Quartier fest: Der Mittelfeldspieler muß wegen der am vergangenen Samstag erlittenen Schulterverletzung im Spiel beim VfB Stuttgart eine zwei- bis dreiwöchige Zwangspause einlegen. Foto: Reuters
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  • Notizen von der Nationalmannschaft
  • "Bomber" kontra Berti

  • Großer Preis von Italien

    "Schumi": Ich fahre auf Nummer sicher

     Bei den Testfahrten langsamer als sein Bruder Ralf:
     Michael Schumacher (r.).
    Monza (sid) Eine Region sieht Rot: Rechtzeitig vor dem "Heimspiel" beim Großen Preis von Italien hat Michael Schumacher mit seinem vierten Saisonsieg in Spa eine "Ferrari-Mania" in Monza ausgelöst. Mit 150.000 rennverrückten Tifosi ist der 13. von 17 WM-Läufen (Sonntag 14.00 Uhr/live in RTL) ausverkauft. Insgesamt erwarten die Veranstalter an den drei Renntagen ab Freitag rund 250.000 Fans im Ferrari-Land.

    Doch auch wenn die Ferraristi den Königlichen Park in ein Tollhaus verwandeln werden, geht der 28 Jahre Kerpener im Titelendspurt auf Nummer sicher. "Einen Sieg kann ich den Fans nicht versprechen. Ich habe den Titel im Auge. Wenn es nötig ist, werde ich zurückstecken und lieber mit Köpfchen fahren," sagt der WM-Spitzenreiter, dessen Monza-Testfahrten in der vergangenen Woche von bis zu 30.000 Fans pro Tag beobachtet wurden. Foto: AP  » Fortsetzung


    100.000 Mark für Jean-Marc Bosman

    Lüttich (sid) Die Fußball-Nationalspieler der Niederlande haben am Dienstag dem ehemaligen belgischen Fußballprofi Jean-Marc Bosman 112.500 Gulden (etwa 100.000 Mark) geschenkt. Eine von Kapitän Frank de Boer angeführte fünfköpfige Delegation war im Privatjet nach Lüttich geflogen, um das Geld an Bosman auszuhändigen.

    Die Niederländer wollen mit der Übergabe der eigentlich dem Team zustehenden Prämiengelder Bosmans Verdienste würdigen. Der Belgier hatte mit einem Prozeß beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg die Abschaffung des Transfer-Systems erstritten. In der Folgezeit stiegen die Gehälter der Fußball-Profis in vielen Ländern auf das Doppelte und Dreifache. Bosman hatte davon nichts. Bis heute hat ein ihm von der internationalen Fußballer-Gewerkschaft versprochenes Benefiz-Spiel nicht stattgefunden.


    Last edited: jp@rhein-zeitung.de 04.09.1997 00:02