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Kaschmirgeiseln:

Seit zweieinhalb Jahren entführt

Angehörige: Hoffnung auf Lebenszeichen sinkt

Neu Delhi (dpa) - Bei den Angehörigen des vor zweieinhalb Jahren im indischen Teil Kaschmirs entführten Dirk Hasert und dreier anderer Urlauber sinkt die Hoffnung auf ein Lebenszeichen. "Wir bewegen uns im Kreis. Niemand sagt uns die Wahrheit", erklärte Haserts Schwester Birgit am Montag vor Journalisten in Neu Delhi. Aber, "wir suchen weiter" meinte Bob Wells, der Vater des Briten Paul Wells.

Birgit Hassert (l.), Schwester der deutschen Geisel Dirk Hassert, Bob Wells (M.), Vater der britischen Geisel Paul Wells und Julie Morgan, Ehefrau der britischen Geisel Keith Morgan (r.).

Wells, Hasert und Julie Mangan, die Ehefrau des entführten Briten Keith Mangan, fliegen am Dienstag in der Hoffnung nach Kaschmir, doch noch Informationen aus erster Hand über das Schicksal ihrer Angehörigen zu erhalten. Alle bisherigen Besuche verliefen ergebnislos. Im pakistanischen Teil von Kaschmir sagten die Menschen nichts, weil sie Angst vor den Behörden hätten, im indischen Teil hätten sie Angst vor militanten Gruppen, erklärte Bob Wells.

Norweger ermordet aufgefunden

Dirk Hasert, die beiden Briten, zwei US-Amerikaner und ein Norweger waren im Juli 1995 von Mitgliedern einer extremistischen Moslemgruppe entführt worden. Ein Amerikaner hatte fliehen können, der Norweger war im August 1995 ermordet aufgefunden worden. Der Kontakt zwischen indischen Behörden und den Entführern brach im Dezember 1995 ab. Das Schicksal der Geiseln ist seitdem ungewiß. Foto: Reuters
Letzte Änderung: 17.11.1997 17:00 von aj
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