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Schweigemarsch der Schornsteinfeger

Saarbrücken (dpa) - Rund 150 schwarz gekleidete Schornsteinfeger aus mehreren Bundesländern haben am Freitag in Heusweiler/Saar mit einem Schweigemarsch eines ermordeten Kollegen gedacht. Der 32jährige Kaminkehrer war Mitte Oktober im saarländischen Niedersalbach von einem geistesgestörten 77 Jahre alten Rentner niedergeschossen worden, der seine Schornsteinfeger-Rechnung von knapp 40 Mark zu hoch fand.

Der inzwischen in eine psychiatrische Klinik eingewiesene Täter hatte zuvor schon zwei Mordversuche auf andere Schornsteinfeger mit einer Eisenstange und einer Heugabel begangen. Mit brennenden Kerzen in der Hand zogen die Schornsteinfeger bei ihrem zwei Kilometer langen Protestmarsch von Heusweiler nach Niedersalbach. Auf Transparente hatten sie bewußt verzichtet.

Der Schweigemarsch der aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg kommenden Teilnehmer sollte "Mahnung gegen Gewalt jeder Art und das Vergessen" sein, sagte der Landesvorsitzende des Verbandes, Johannes Töx, aus Schmelz/Saar. Foto: dpa

Letzte Änderung: 28.11.1997 17:48 von aj
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