Phänomen "El Nino" bis Februar/MärzKyoto (Reuters) - Das Wetterphänomen "El Nino" wird nach Voraussagen von Klimaforschern noch bis Februar oder März anhalten und das Wetter in weiten Teilen der Erde stark beeinflussen.Danach werde es sich rasch abschwächen, erklärte der Direktor des Forschungsprogramms für das Weltklima, Hartmut Grassl, am Samstag am Rande des Klimagipfels in Kyoto. Die zuletzt 1982/83 aufgetretene Erwärmung des Oberflächenwassers des östlichen Pazifik wird für eine Reihe von Wetteranomalien verantwortlich gemacht. Dazu zählen Trockenperioden in den Dschungelgebieten Asiens und Regenstürme in Nordamerika und Afrika. Die Temperaturen im Pazifik westlich Lateinamerikas liegen den Anghaben zufolge in diesem Jahr vier Grad, in einigen Fällen um fünf Grad Celsius über normal. Ähnlich sei es 1982/83 gewesen, als die Schäden von "El Nino" sich auf 13 Milliarden Dollar beliefen. Betroffen sind gegenwärtig Indonesien, die Philippinen, Papua-Neuguinea und der Norden Australiens, wo der Niederschlag weit geringer ausfiel als früher.
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| Letzte Änderung: 16.12.1997 15:50 von jo |