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Grenzübergang Ludwigsdorf

Görlitz (dpa) - Das deutsche Zollamt in Ludwigsdorf gilt als der modernste und größte unter den 16 Grenzübergängen an der deutsch- polnischen Grenze. Es wurde im August 1996 in Betrieb genommen. In Ludwigsdorf werden Lastwagen, Busse und Autos abgefertigt.

Nach Auskunft des deutschen Zolls und der polnischen Polizei wird der Autobahngrenzübergang in Ludwigsdorf von Schmugglern eher gemieden, weil dort sehr effektiv gearbeitet werde. So hat sich 1997 die Zahl der entdeckten Zollvergehen an der Grenze zu Polen und Tschechien im Bereich des Hauptzollamtes Löbau, zu dem der Grenzübergang Ludwigsdorf gehört, um ein Drittel auf 17.900 Fälle erhöht. Einen ansteigenden Trend gab es nach Zollangaben beim Waffen- und Rauschgiftschmuggel.

Beklagt wird die steigende Aggressivität der Schmuggler und der Drogenkuriere. So werden polnische Verkehrskontrollen seit drei Jahren von mit Maschinenpistolen bewaffneten Beamten vorgenommen. Seit Januar hat Polen auch die Einreisebedingungen für Reisende aus den Oststaaten drastisch verschärft. Einreise ist nur noch auf Einladung möglich. Im Falle illegaler Einreise drohen Sanktionen.

Letzte Änderung: 10.02.1998 18:04 von aj
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