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  • Dodis Vater: Verschwörung

    Mohamed Al Fayed schließt Unfall als Ursache nahezu aus

    London (AP) - Der Vater des im August gemeinsam mit Prinzessin Diana ums Leben gekommenen Dodi al Fayed glaubt nicht an einen Unfall als Unglücksursache. "Es gab eine Verschwörung", zitierte die Boulevardzeitung "The Mirror" Mohamed al Fayed (Foto) am Donnerstag. "In meinem Herzen glaube ich zu 99,9 Prozent, daß es kein Unfall war." Beweise legte al Fayed nicht vor, betonte aber, daß er großes Vertrauen in die Ermittler in Paris habe und darauf baue, daß die Wahrheit herausgefunden werde.

    Al Fayed zufolge hatte Diana vor ihrem Tod einen Heiratsantrag Dodis angenommen. Sein Sohn habe ihr in der Unglücksnacht einen goldenen Verlobungsring überreichen wollen. Der mit Diamanten und Smaragden besetzte Ring habe 150.000 Pfund (rund 445.000 Mark) gekostet.

    Dianas letzte Worte?

    In dem Interview erklärte al Fayed auch, eine Krankenschwester der Pariser Klinik, in der Diana starb, habe ihm erzählt, die Prinzessin sei vor ihrem Tod noch teilweise bei Bewußtsein gewesen. Entgegen seiner früheren Ankündigung, die Äußerungen der Krankenschwester nicht an die Öffentlichkeit zu bringen, gab al Fayed in dem Zeitungsinterview die von der Schwester weitergegebenen angeblich letzten Worte Dianas wider. Demnach sagte Diana: "Ich möchte, daß alle meine Sachen in Dodis Wohnung meiner Schwester Sarah gegeben werden, darunter auch mein Schmuck und meine persönliche Kleidung. Und bitte sagt ihr, sie soll sich um meine Jungen kümmern."

    Dem Fahrer 100 Prozent vertraut

    Dem Fahrer des Unfallwagens, in dessen Blut die Ermittler hohe Alkoholwerte und Spuren von Medikamenten fanden, habe er zu 100 Prozent vertraut. Er habe Henri Paul seit vielen Jahren gekannt, sagte al Fayed. Ein Sprecher des Büros von Prinzessin Diana wollte zu dem Zeitungsbericht nicht Stellung nehmen. Er erklärte aber, die andauernden Spekulationen seien sowohl wenig nützlich als auch unangenehm für die Familie Dianas. Die Prinzessin, Dodi al Fayed und Fahrer Paul kamen bei dem Unfall am 31. August in Paris ums Leben. Einziger Überlebender war Dianas Leibwächter Trevor Rees-Jones. Archivfoto: AP

    Letzte Änderung: 12.02.1998 16:39 von aj
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