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. . . Fernduell elektrisiert die Massen

Röber weiß, was ein Sieg des Neulings gegen den Titelverteidiger für seine Elf bedeuten würde: "Mit dann 32 Punkten haben wir auch mit dem Abstieg kaum noch etwas zu tun." Aber auch die Bayern wollen sich im Olympiastadion nicht verstecken. "Wir fahren nach Berlin, um zu gewinnen", sagte Libero Lothar Matthäus unmißverständlich. "Ob wir Kaiserslautern schon jetzt oder erst später an der Spitze ablösen, ist im Moment zweitrangig." Insgeheim hoffen die Bayern aber auf einen Ausrutscher der zwei Punkte besser dastehenden "Roten Teufel", die vor einem schweren Gang zum Pokalsieger stehen.

Dort weckt der Präsident höchstpersönlich die müden "Zaubermäuse" aus dem Winterschlaf. "Ich erwarte gegen Kaiserslautern eine Mannschaft, die bis in die Haarspitzen motiviert ist", sagte Gerhard Mayer-Vorfelder, "man kann so eine Mannschaft nur halten, wenn man international dabei ist. Wir brauchen einen Platz im internationalen Wettbewerb." Trainer Joachim Löw, der wieder auf Libero Frank Verlaat zurückgreifen kann, will trotz des Fehlstarts an seiner Taktik mit Spielmacher Krassimir Balakov festhalten. "Solange ich hier Trainer bin, wird er seine Freiheiten haben. Nur weil es zweimal nicht so gut lief, ist das kein Grund, alles umzuwerfen."

Rüssmann trainiert mit der Mannschaft

Vor dem Kellerduell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem VfL Bochum demonstrierte Gladbachs Manager Rolf Rüssmann (47) den Schulterschluß mit der Mannschaft. Seit Wochenbeginn trainierte er mit "seinen" Borussen und verbreitete nebenbei noch Durchhalteparolen: "Ich fordere ganze Kerle, die die nötige Einstellung mitbringen und verbissen fighten. Für den Fair-Play-Preis können wir uns nichts kaufen." Genau diese Einstellung beim stark abstiegsbedrohtem Gegner TSV 1860 München befürchtet Bayer Leverkusens Trainer Christoph Daum vor dem Gastspiel im Olympiastadion. "Not ist die größte Motivation im Übelebenskampf", sagte Daum: "Ich weiß nicht, ob bei uns jeder Spieler weiß, was ihn in München erwartet."

Während Hansa Rostock im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld nach bewährtem Muster Punkte sammeln und sich Abwehrspieler Marco Rehmer nach erfolgreichem medizinischen Nationalmannschafts-Check weiter für Berti Vogts empfehlen will, möchte sich Schalke 04 gegen den VfL Wolsburg keinen Ausrutscher erlauben. "Wir dürfen nicht den selben Mist wie im Vorjahr bauen", sagt Trainer Huub Stevens. Damals verspielten die Königsblauen mit einem Fehlstart nach der Winterpause einen Platz im Uefa-Cup und rückten erst durch den Erfolg in den Endspielen gegen Intern Mailand wieder ins internationale Geschäft. Wolfgang Harder

Letzte Änderung: 13.02.1998 16:42 von jp
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