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  • Eine Auswahl prämierter Fotos
  • World Press Photo 1997

    Trauernde algerische Frau, die ihre Familie verloren hat

    Amsterdam (dpa) - Das World Press Photo 1997 zeigt eine trauernde algerische Frau, die bei einem Massaker ihre Familie verloren hat. Das Bild des algerischen Fotografen Hocine wurde von einer internationalen Jury zum Pressefoto des Jahres gekürt.

    Hocine machte die Aufnahme in dem Dorf Bentalha für die französische Nachrichtenagentur afp. In Algerien sind seit 1991 Zehntausende durch Anschläge islamischer Extremisten ums Leben gekommen. An dem 41. World Press Photo-Wettbewerb beteiligten sich 3.627 Fotografen aus 115 Ländern. Sie schickten insgesamt 36.041 Bilder ein. "Es war eine furchtbar schwierige Wahl", sagte Jurymitglied Werry Crone. "Aber an dem Thema Algerien kamen wir diesmal nicht vorbei. Wir haben eine so vage Vorstellung von dem, was in Algerien geschieht. Wir hören es in den Medien, aber es zieht schnell vorbei. Dieses Foto zeigt das Leid der Zivilbevölkerung sehr eindringlich - und dabei ist nicht einmal Blut zu sehen." Hocine erhält den mit 15.000 Gulden (13.000 Mark) dotierten Preis am 20. April in Amsterdam.

    Marc Steinmetz mit Wissenschaftsfotos auf Platz zwei

    Der deutsche Fotograf Marc Steinmetz belegte mit Wissenschaftsfotos in zwei der insgesamt 18 prämierten Kategorien Platz zwei. Peter Dammann kam mit dem Bild eines jungen russischen Marinekadetten auf Platz zwei in der Kategorie "Einzelporträts". Harald C. Schmitt wurde Zweitplazierter in der Sparte "Einzelfotos Kunst". Dritte Plätze holten Perry Kretz, Oliver Meckes und Nicole Ottawa. Fotos: via dpa

    Letzte Änderung: 14.02.1998 13:13 von aj
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