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Stichwort: Airbus A 300

Frankfurt am Main (AP) - Der erste Airbus A300 hob am 28. Oktober 1972 ab. Der zweistrahlige, je nach Version recht universell einsetzbare Passagierjet wurde aus britischen Plänen für einen 200-Sitzer entwickelt, der die überlasteten Flughäfen in Europa als Großraumflugzeug verbinden sollte. Damit sollte langfristig erreicht werden, daß die Steigerungsrate der Flugbewegungen hinter der der Reisenden zurückbleibt und die Kapazitäten der Landepisten entlastet werden.

Die Pläne wurden mehrfach überarbeitet, bis daraus der Airbus A300B2 entstand, der im Mai 1973 für Air France in den Liniendienst kam. Die aktuelle Version heißt A300-600. Die maximale Reichweite beträgt nach Firmenangaben 7.600 Kilometer. Die typische Passagiersitzausrüstung beträgt 26 und 240 Sitze in zwei Klassen; die Lufthansa betreibt den A300-600 als Dreiklassenversion mit 18+63+126 Sitzen und fliegt damit so unterschiedliche Strecken wie Frankfurt-Hamburg und Frankfurt-Karatschi.

54,1 Meter lang und 16,5 Meter hoch

Der A300-600 ist 54,1 Meter lang und 16,5 Meter hoch. Er hat eine Spannweite von 44,8 Metern und einen Rumpfdurchmesser von 5,64 Metern. Das Flugzeug kann bis zu 75,3 Tonnen Kerosin laden. Das maximale Startgewicht liegt bei 171,7 Tonnen, das maximale Landegewicht bei 140 Tonnen. Die maximale Nutzlast gibt Airbus mit 39,7 Tonnen an. Für einen Schub zwischen 260 und 270 Kilonewton sorgen entweder zwei europäische CF6-80C2- oder zwei amerikanische Pratt-and-Whitney-4000-Motoren, die zu dem mächtigsten Triebwerken des zivilen Luftverkehrs gehören. Vom A300 und dem Schwestermodell A310 wurden nach Werksangaben rund 750 Maschinen bestellt und bislang etwa 700 ausgeliefert. Archivfoto: AP

Letzte Änderung: 16.02.1998 17:50 von aj
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