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1989 kamen in Sibirien 645 Menschen ums Leben

Die weltweit schwersten Zugunglücke

Bonn, 4. Juni - Die Eisenbahnkatastrophe von Eschede, bei der wahrscheinlich mehr als hundert Menschen ums Leben gekommen sind, ist eines der weltweit schlimmsten Zugunglücke der vergangenen Jahrzehnte.

Der schwerste Unfall in der Geschichte der Bahnfahrt ereignete sich am 6. Juni 1981 in Indien, als sieben Waggons in einen Fluß stürzten: 800 bis 1000 Menschen kamen dabei ums Leben. Acht Jahre danach starben 645 Menschen bei einem Zugunglück in Sibirien.

8. Juli 1988: In Indien entgleist ein Zug im südlichen Bundesstaat Kerala. 105 Menschen kommen ums Leben.

4. Juni 1989: Bei einem Unfall der transsibirischen Eisenbahn verlieren 645 Menschen ihr Leben, darunter 181 Kinder. Das Unglück wurde durch eine Gasexplosion ausgelöst, die den Bahnhof in Ascha-Ufa 1200 Kilometer von Moskau entfernt verwüstete.

9. August 1989: Im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa stürzt eine Eisenbahnbrücke beim Überqueren eines Zuges zusammen. 104 Menschen sterben.

4. Januar 1990: In Pakistan kollidieren bei Sangi ein Passagier- und ein Güterzug 512 Kilometer von Karatschi entfernt. Die Bilanz: mehr als 350 Tote und 700 Verletzte.

8. Juni 1991: In der Nähe des pakistanischen Bahnhofs Ghotki - 600 Kilometer von Karatschi entfernt - stoßen ein Passagier- und ein Güterzug zusammen. Die Zahl der Toten liegt zwischen 100 und 200.

6. September 1991: Bei einer Zugkollision in Kongo zwischen Brazzaville und Pointe Noire kommen mehr als 100 Menschen ums Leben.

30. Januar 1993: In Kenia stürzt ein Zug nach einem Brückenzusammensturz in einen Fluß etwa 200 Kilometer südöstlich von Nairobi: Mehr als 140 Tote werden registriert.

22. September 1994: In Angola entgleist ein Zug in der südlichen Provinz Huila. Dabei kommen 300 Menschen ums Leben, 147 werden verletzt.

30. Dezember 1994: In Birma stürzt ein Zug nach Bremsversagen in eine Schlucht zwischen Mandalay und Myitkyina: 102 Menschen sterben.

20. August 1995: In Indien kommen 305 Menschen ums Leben und 344 werden verletzt, als zwei Züge in Ferozabad nahe Agra kollidieren.

3. März 1997: Mindestens 121 Tote werden gezählt, als ein Zug in der Nähe von Khanewal im Norden entgleist.

14. September 1997: Fünf Waggons eines Express-Zuges stürzen in Indien im Bundesstaat Madhya Pradesh in einen Zug: Mindestens hundert Opfer sind zu beklagen, mehr als 200 Passagiere werden verletzt.

14. Februar 1998: Bei der Explosion zweier mit Öl gefüllter Kesselwagen in Kameruns Hauptstadt Jaunde werden mindestens 220 Menschen getötet. AFP

Letzte Änderung: 04.06.1998 19:19 von ar
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