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Harald Schmidt darf Klinsmann nicht mehr schmähen

Nie wieder "Schwabenschwuchtel"

 Liest zu viele Tagebücher: Schmidt 


 Guckt zu viel fern: Klinsmann

Hamburg - Fußballstar Jürgen Klinsmann hat vor Gericht einen Sieg gegen den Talkshowmoderator Harald Schmidt errungen. Das Hamburger Landgericht hat Schmidt per einstweiliger Verfügung untersagt, Klinsmann in seiner Show weiter als "Schwabenschwuchtel" oder "Warmduscher" zu bezeichnen.

Mit diesen Worten habe sich Schmidt in seiner Reihe "Loddars Tagebuch" über den Kapitän der deutschen Nationalmannschaft lustig gemacht. Sollten der Talkmaster oder sein Sender Sat1 gegen die Verfügung verstoßen, droht ihnen den Angaben zufolge ein Ordnungsgeld bis zu einer halben Million Mark. Der Sender will gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen.

"Satire ist Geschmacksache"

Laut "Bild am Sonntag" hatte der Torjäger Sat1 eine Frist bis Freitag morgen gesetzt, freiwillig eine entsprechende Unterlassungserklärung abzugeben. Doch der Sender habe sich geweigert. Sat1-Sprecherin Kristina Faßler sagte dem Blatt: "Wir legen gegen die Entscheidung Widerspruch ein. Satire ist Geschmacksache, und über Geschmack dürfen keine Richter entscheiden." Klinsmann behält sich der Zeitung zufolge eine Klage auf Schmerzensgeld gegen Sat1 und Harald Schmidt vor.
AP

Letzte Änderung: 21.06.1998 13:54 von jp
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